Wolkenloser Himmel am Sonntagvormittag. Er begann traditionell mit einem festlichen Patroziniumsgottesdienst, den der Männerchor mit der Waldlermesse musikalisch gestaltete.
Furchen des Glaubens
Pfarrvikar John Oguche charakterisierte in seiner Predigt die gänzlich unterschiedlichen Persönlichkeiten der Apostelfürsten Peter und Paul, die sich ungeachtet dessen einem gemeinsamen Ziel verschrieben hatten: der Glaubensmission. Sie taten dies mit großem Einsatz, mit aller Kraft, "wie ein Bauer, der mit seinem Körpergewicht den Pflug beschwert, um tiefere Furchen im Acker zu hinterlassen." Möge dieses Beispiel, dass Oguche speziell mit Blick auf die einstige Urpfarrei als Symbol für die Christianisierung der Oberpfalz in Erinnerung rief, wieder allen im Glauben ein Vorbild sein.
Aufatmen am Montag
Angesichts der über 30 Grad waren die Schattenplätze beim sich anschließenden Frühschoppen im Hof des Bauernmuseums dennoch "heiß begehrt", genauso wie der mittägliche Schweinebraten, für den man gerne eine kleine Wartezeit in Kauf nahm.
Während sich im weiteren Tagesverlauf die Hitze doch spürbar auswirkte und die meisten für ihren Besuch kühlere Stunden abwarteten, bot der Montag zum Feierabend eine willkommene Erfrischung. Beste Voraussetzungen also, sich bei Brotzeit, frisch gezapftem Bier und Musik der Nabburger Musikanten zum Tagesausklang mit Freunden im Edelmannshof zu treffen - nach Jahrhunderte alter Kirwatradition, in einem Jahrhundert-Sommer.














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