17.02.2019 - 14:52 Uhr
NabburgOberpfalz

Kollision auf Überholspur

Zwei Unfälle auf der A 93 halten am Freitagnachmittag die Einsatzkräfte auf Trab. Insgesamt sechs Fahrzeuge werden demoliert, glücklicherweise bleibt es bei zwei Verletzten. Ein Stau löst sich erst nach zwei Stunden auf.

Die Fahrerin dieses roten Ford hatte den zweiten Unfall ausgelöst, bei dem am Freitag zwei Personen verletzt wurde.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Am Freitag in den frühen Nachmittagsstunden hatte sich auf der A 93 in Fahrtrichtung Hof eine Unfallserie mit insgesamt sieben Fahrzeugen ereignet. Wie aus einer Pressemeldung des THW Nabburg hervorgeht, sind gegen 13.35 Uhr bei dichtem Verkehr mehrere Fahrzeuge in Höhe Wölsendorf auf der Überholspur aufeinandergeprallt. Laut Autobahnpolizei Schwandorf war der Verursacher ein 50-jähriger Autofahrer, der ein Stauende übersehen hatte und auf der linken Spur auf seinen Vordermann aufgefahren war, dessen Pkw dann auf ein weiteres Fahrzeug geschoben wurde. In Folge stockte der bereits zähfließende Verkehr. Der Vorfall blieb ohne Verletzte und die Beteiligten konnten ihre Fahrt nach der Unfallaufnahme durch die Polizei mit den beschädigten Autos fortsetzen. Der entstandene Schaden wurde durch die Autobahnpolizei auf 5500 Euro beziffert.

Der Stau, den dieser erste Unfall ausgelöst hatte, wurde einer 24-jährigen Autofahrerin zum Verhängnis. Auch sie bemerkte das Ende dre Autoschlange zu spät und krachte auf der Überholspur in ein stehendes Fahrzeug, das noch in einen weiteren Pkw geschoben wurde. Die Verursacherin und eine Beifahrerin im zweiten Fahrzeug wurden mit leichten Verletzungen ins Klinikum Weiden gebracht. Aller drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Laut Pressebericht der Autobahnpolizei wird der Schaden auf rund 31 000 Euro geschätzt.

Die Autobahnbereitschaft des THW Nabburg befand sich in der Nähe und sicherte bis zum Eintreffen der Polizei und der alarmierten Feuerwehr Schwarzenfeld die Unfallstelle ab. Bis die Unfallaufnahme abgeschlossen, alle Fahrzeuge geborgen und die Fahrbahn gesäubert war, kam es zu einem kilometerlangen Rückstau, der sich erst gegen 15.30 Uhr wieder auflöste.

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