Die Schüler der elften Jahrgangsstufe erhielten fundierte Einblicke in die alltägliche Arbeit eines Journalisten. Dabei lernten sie auch, dass Anschuldigungen wie beispielsweise "Lügenpresse", mit welchen Journalisten heutzutage zu kämpfen haben, deren wichtige Arbeit zusätzlich erschweren.
Mithilfe der neuen i-Pads des Gymnasiums recherchierten die Jugendlichen selbstständig grundlegende Informationen zu Medienportalen. Durch eine Umfrage zur Nutzung von Medien wurde ihnen zudem verdeutlicht, welchen enormen Einfluss die wachsende Konkurrenz des Internetgeschäfts auf die klassischen Printmedien hat. Neben sinkenden Auflagen und verringerten Werbeeinnahmen habe der hohe wirtschaftliche Druck, welcher auf vielen Tageszeitungen lastet, häufig Schließungen der Redaktionen zur Folge, berichtete Müller.
Des Weiteren würden Zeitungen oft zusammengefasst oder aufgekauft, wodurch regionale Monopole entstehen. Daraus resultierten unattraktive Löhne für Journalisten bei gleichzeitig steigender Arbeitsbelastung.
Ein weiterer gewichtiger Teil der Veranstaltung widmete sich der Problematik der sogenannten "Fake News". Der Vortrag von Müller, selbst ehemals ein Schüler des JAS-Gymnasiums, regte die angehenden Abiturienten auch zum Nachdenken über dieses aktuelle Thema an. Man werde in Zukunft des Öfteren auf Tageszeitungen zurückgreifen, anstatt sich vermeintlich verlässliche Informationen aus dem Internet zu beschaffen.









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