Bürgermeister Frank Zeitler und Leonet-Vorstand Martin Naber haben inzwischen die ersten Spatenstiche für den Glasfaser-Ausbau in Nabburg vorgenommen. Insgesamt wird ein Glasfasernetz von rund 70 Kilometern Länge errichtet, über das Internetanschlüsse von bis zu 1 000 Mbit/s bereitgestellt werden - bei Bedarf auch mehr. Das Netz wird auch anderen Anbietern offenstehen. Für den Tiefbau zeichnet die Vitronet Projekte GmbH verantwortlich. Sie hat mit den Baggerarbeiten in Neusath begonnen. Neben Neusath werden der Hauptort Nabburg sowie die drei weiteren Gemeindeteile Diendorf, Wiesmühle und Perschen ausgebaut. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant. Insgesamt könnten über 3500 Haushalte gigabitfähiges Internet erhalten. Damit erschließt Leonet etwa 95 Prozent der Stadt. Vorstand Martin Naber erklärt in einer Pressemitteilung: "Mit der zukunftssicheren Glasfaser versorgen wir die Stadt Nabburg rasch und nachhaltig." Bürgermeister Frank Zeitler sagt dazu: "Nur wer sich als Kommune digital-zukunftsfähig aufstellt, kann in fünf oder zehn Jahren als Wohn- und Wirtschaftsstandort ganz vorne dabei sein. Das Unternehmen Leonet hat nach ersten Sondierungsgesprächen angeboten den eigenwirtschaftlichen Ausbau im gesamten Stadtgebiet umzusetzen. Es handelt sich hierbei um eine der größten Infrastrukturmaßnahmen in der Stadtgeschichte."
Verwaltung und Bürgermeister haben die Leonet in ihrer erfolgreichen Vorvermarktung tatkräftig unterstützt. Der Stadtrat hatte sich im September 2021 mit großer Mehrheit für das Glasfaserprojekt von Leonet ausgesprochen. Das Unternehmen betreibt im Landkreis Schwandorf bereits großflächig Netze und plant aktuell neben Nabburg weitere eigenwirtschaftliche Glasfasererschließungen in Nittenau und Steinberg am See. In Nabburg besteht noch während der Bauzeit die Chance, Verträge zu vergünstigten Konditionen abzuschließen.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.