Nabburg
16.12.2022 - 10:05 Uhr

Mehr als 300 Brillen für den guten Zweck gesammelt

Die Koordinatorin der Sammelstelle in Teublitz, Marie-Luise Fleischmann (links), freute sich über die zahlreichen Brillen und Hörgeräte, übergeben von der ehemaligen Lehrerin Gerda Bayer. Bild: Werner Artmann/exb
Die Koordinatorin der Sammelstelle in Teublitz, Marie-Luise Fleischmann (links), freute sich über die zahlreichen Brillen und Hörgeräte, übergeben von der ehemaligen Lehrerin Gerda Bayer.

Auch heuer fiel die Bilanz der Spenden- und Sammelaktion „Brillen für die Dritte Welt“ zufriedenstellend aus. „Mehr als 300 Sehhilfen kamen dieses Jahr zusammen“, berichtet die Schwarzenfelderin Gerda Bayer, ehemalige Lehrerin der Nabburger Naabtal-Realschule, erfreut. Gemeinsam mit Mitorganisatorin Marie-Luise Fleischmann aus Teublitz leitet und koordiniert die mittlerweile pensionierte Lehrerin seit mehr als 40 Jahren die Hilfsaktion. Zehntausende Brillen konnten so bereits gesammelt und vom Teublitzer Ulrich Walter zu einem Kloster im Elsass gebracht werden. Dort von Nonnen gereinigt und aufbereitet, werden die Sehhilfen an bedürftige, sehbehinderte Menschen in der ganzen Welt geschickt. „Wir freuen uns, dass sich jedes Jahr so viele engagierte Helfer der guten Sache anschließen“, so Bayer und Fleischmann unisono. Dieses Jahr haben vor allem die Schüler und Lehrer des Gymnasiums und der Realschule in Nabburg sowie Manuela Irlbacher aus Schwarzenfeld fleißig gesammelt und gespendet. Einen festen Zeitpunkt zur Übergabe gebe es nicht, betonen Bayer und Fleischmann: Das ganze Jahr über könne gespendet werden. Jede Brille, jedes Hörgerät helfe enorm weiter, so der Appell der beiden Organisatorinnen.

Doch die Spendenaktion beschränke sich mittlerweile nicht mehr nur darauf: „Auch gebrauchte oder kaputte Handys und Smartphones können gerne bei mir abgegeben werden", ergänzt Gerda Bayer. "Diese gehen an den Zoo in Stuttgart. Brauchbare Teile werden dort entnommen, verkauft und der Erlös wird zur Rettung der Berggorillas sowie zur Unterstützung eines in der Nähe gelegenen Waisenhauses in der Republik Kongo verwendet.“

 
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