Nabburg
12.08.2022 - 10:17 Uhr

Nabburger Unterstadt als neues Sanierungsgebiet

Die Nabburger Stadtsanierung soll sich in Zukunft nicht nur auf die Altstadt beschränken. Auch in der Unterstadt gibt es neue Entwicklungschancen.

Die Sterzenbachgasse gehört zu den Bereichen, die in das neue Sanierungsgebiet in Nabburg einbezogen sind. Bild: Büro UmbauStadt/exb
Die Sterzenbachgasse gehört zu den Bereichen, die in das neue Sanierungsgebiet in Nabburg einbezogen sind.

Bei einer Informationsveranstaltung im Gasthaus Kräuterbeck in Nabburg referierten Ingenieur Ulrich Wieler vom Stadtplanungsbüro UmbauStadt und Johann Voit von der Stadtbau Amberg GmbH über die geplante Erweiterung des Sanierungsgebietes Unterstadt. Betroffene Anwohner sowie die beiden Planer waren auf Einladung der Stadt Nabburg zusammengekommen.

Bürgermeister Frank Zeitler betonte laut Pressemitteilung der Stadt, dass bereits in der Oberstadt gute Erfolge dank des Zusammenspiels von Stadt, engagierten Immobilienbesitzern sowie Planern erzielt werden konnten. Jetzt sei es an der Zeit, sich nicht nur auf die bisherigen Kernbereiche Oberstadt zu konzentrieren, sondern das "Tischtuch weiter nach unten zu ziehen". Daraus, so Zeitler, würden sich Synergien und weitere Entwicklungsmöglichkeiten ergeben.

Diesen Ball nahmen Ulrich Wieler vom Stadtplanungsbüro UmbauStadt und Verwaltungsleiter Thomas Prey auf. Wieler stellte in seinem Impulsvortrag zum einen die bisherigen Errungenschaften heraus, die sich in den vergangenen Jahren gezeigt haben. Dann präsentierte er die geplante Erweiterung, die den Bereich zwischen Sterzenbachgasse, Bachgasse und Mittelschulstraße betrifft. Außerdem gehört auch das Anwesen Regensburger Straße 8a dazu. In diesen Bereichen sieht Wieler einige Maßnahmen, die angedacht werden können. Dazu gehört die Sanierung und Gestaltung des Straßenraums in der Sterzenbachgasse, eine neue Parkraumverteilung sowie eine passende Begrünung. Weitere denkbare Projekte seien eine Entwicklung "Parken am Mähntor" oder eine neue Fußwegeverbindung zwischen Brunnanger und dem ehemaligen Friedhof. Durch das Ende der Belegung des Friedhofs ab 2033 kann das Gelände dann neu entwickelt werden. Allerdings werde bei den Maßnahmen nicht nur die Stadt gefordert sein. Auch die Immobilienbesitzer müssten ein Teil der Entwicklung werden und sollen Ideen einbringen, betonte der Stadtplaner. Sanierungsberater Johann Voit berät die Stadt Nabburg seit mehr als 30 Jahren. Er stellte in seinem Vortrag dar, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten der Förderung gebe. Zum einen sind es Zuschüsse der Stadt und des Freistaates wie beispielsweise das kommunale Fassadenprogramm oder die Kostenerfassung in der Städtebauförderung. Die zweite Variante stelle Sonderabschreibungsmöglichkeiten dar.

 
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