31.07.2019 - 09:32 Uhr
NabburgOberpfalz

The Nasty Royals auf dem Weg zum perfekten Sound

"The Nasty Royals" haben den perfekten Sound im Gefühl. Und den bringen sie nun ins Schmidt-Haus nach Nabburg.
von Autor DEYProfil

Fies sind sie nicht, The Nasty Royals. Eher witzig, klug und freilich musikverrückt. Schon immer, denn die Wurzeln der Band liegen in der Schulzeit. Doch richtig zusammengerottet in der Konstellation, in der sie jetzt sind, haben sie sich erst vor vier Jahren. Nach den ersten Gehversuchen mit Covern kam auch bald die EP, Nummer zwei folgte Anfang diesen Jahres und die ersten Songs für die dritte Platte stehen schon. Zumindest soweit, dass die Jungs sie dem Publikum bei Liveauftritten hören lassen. „Um mal zu checken, wie sie ankommen“, sagt Leon Wittenzellner. Zusammen mit Lukas Lassmann, Samuel Weigl, Philip Seifert, Lukas Jakob und Marcel Dimou ist Leon The Nasty Royals. Gemeinsam perfektionieren die Jungs, alle Anfang 20 und alle aus der Nabburger Umgebung, gerade ihren eigenen Sound. Die erste EP, „Lonely Roads“, die 2017 erschien, war deutlich poppiger als „Virus“, die heuer im Januar rauskam. Wenn sie „Virus“ ein Genre geben müssten, könnten sie sich auf Elektro-Rock einigen. Aber festlegen tun sie sich nur ungern. „Wir wollen uns ständig weiterentwickeln“, sagt Leon und Jack fügt hinzu: „Ich denke, es liegt an der Postmoderne. Da es schon so vieles gibt, nimmt man diese Einflüsse an und möchte sie auch aufsaugen“.

„Go big or go home“

Jack, der jüngste Neuzugang, ist es auch, der E-Piano und Synthesizer mit in die Truppe gebracht hat. In den neuen Songs sind daher alle elektronischen Elemente handgemacht, was die Band noch „echter“ klingen lässt. Mit den bisher unveröffentlichten Liedern lassen The Nasty Royals die ganz harten Töne von „Virus“ hinter sich. Es bleibt der Sound aus 2017, der sehr viel von Indie-Pop hat. „Aber wir drehen die Gitarren halt stärker auf, als man von einer Popnummer erwarten würde“, sagt Jack mit einem Grinsen im Gesicht. Das erklärte Ziel ist klar der Erfolg. „Go big or go home“, sagt Jack. Ganz ernst gemeint ist das nicht. Dennoch: „Mein größter Traum ist, dass mir das, was mir am meisten Spaß macht, die Miete zahlt“, sagt Leon. Und das sei nunmal die Musik. Hingabe, die man hört. Das haben auch andere gemerkt. Ein Band-Contest und das dazugehörige Onlinevoting brachten sie 2018 zum Hurricane-Festival. Im Januar wurden sie nach Mailand eingeladen, um im Legend Club zu spielen. Und auch das Backstage in München zählt zu den Referenzen; ihr bisher größtes Konzert. Doch neben den großen Gigs stellen sich die Jungs auch so oft wie möglich und vor allem sehr gerne in der Region auf die Bühne – wie am Samstag, 7. September in Nabburg. „Wir haben einfach Spaß dran, Musik zu machen. Vor allem live vor Publikum. Wenn uns die Leute zeigen, dass sie die Songs lieben, wenn wir auf der Bühne gut harmonieren, dann ist alles perfekt“, sagt Philip, „es gibt kein geileres Gefühl“.

"The Nasty Royals" live:

Wer sich vom Sound der "Nasty Royals" selbst überzeugen will, hat am Samstag, 7. September, ab 20 Uhr im Schmidt-Haus in Nabburg die Möglichkeit.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.