Nabburg
29.11.2018 - 14:36 Uhr

"Neue Mitte" und alter Ärger

Der Breitband-Ausbau ist so gut wie abgehakt, am neuen Gebäude des Bauhofs fehlt nur noch der Putz. Und Baustellen gibt es auch genügend. Der Bürgermeister ist überzeugt: In Nabburg ist was los.

Diese Wasserleitungen bei Perschen sind inzwischen unter der Erde. Bei seiner Jahresbilanz erinnerte der Bürgermeister an einen Vorfall im Juni, als es im Bereich der Brudersdorfer Gruppe an einem Tag fünf Wasserrohrbrüche gab. Bild: bl
Diese Wasserleitungen bei Perschen sind inzwischen unter der Erde. Bei seiner Jahresbilanz erinnerte der Bürgermeister an einen Vorfall im Juni, als es im Bereich der Brudersdorfer Gruppe an einem Tag fünf Wasserrohrbrüche gab.

"Wer sagt, dass hier bei uns nichts los ist, der will uns nur Böses", merkte Bürgermeister Armin Schärtl bei der Bürgerversammlung an. Vor knapp 200 Zuhörern ging er auf diverse Baumaßnahmen und lieferte dazu auch Bilder. bereits bezogen ist da beispielsweise das Sozialgebäude des Bauhof, die Aufträge für den noch fehlenden Außenputz sind vergeben. "In der Umsetzung" befinde sich der erste Bauabschnitt für den Zwingerweg West.

Zufrieden zeigte sich Schärtl mit Nabburg "neuer Mitte": der neuen Sparkasse und der Mauer am "Schwanenwirtsberg". Er erinnerte auch an das größte Projekt der vergangenen zwei Jahre: die Baustelle in Regensburger Straße, Georgenstraße und Mittelschulstraße. Wasserleitung und Kanal galt es dort zu sanieren, Straßen und Gehwege waren in der Folge zu erneuern. 2,2 Millionen Euro kostete die Maßnahme, 1,5 Millionen Euro musste die Stadt aus Eigenmitteln berappen. Letzter Bauabschnitt ist der Bereich Mittelschulstraße/Rotbühlring. Besonders glücklich zeigte sich Schärtl über 50 öffentliche und kostenfreie Parkplätze in der Austraße.

Nicht ganz so begeistert war der Rathauschef von den Fortschritten beim schnellen Internet. "Der Breitband-Ärger hat mich selber genervt", bekannte er. Doch jetzt sei man so gut wie fertig, es gebe lediglich das ein oder andere Detail zum Nacharbeiten.

fertiggestellt ist neben der Bootsanlegestelle Wiesmühle auch das neue Grabfeld auf dem Waldfriedhof, das belegten auch entsprechende Fotos. Und für Ende November rechnet Schärtl mit dem Startschuss im Baugebiet "Hirtenleite III".

Bei der Mittelschule rechnet der Bürgermeister mit dem Beginn der Generalsanierung im kommenden Jahr, die Baukosten mit Mensa werden auf rund 5,3 Millionen Euro geschätzt.

Ein Thema ist allerdings noch nicht so schnell abgehakt: der Wasserleitungsbau. Für den Bereich Neusath ist ein Auftrag vergeben, der Wasserleitungsbau Nabburg-Perschen schreitet voran. Was die neue Wassergewinnung in Asbach betrifft, rechnet Schärtl mit der Bildung eines Zweckverband. Mehrere Abstimmungsgespräche mit der Stadt Pfreimd und eine weitere Sicherung der Leitungsrechte sind hier ein Thema.

Info:

Rund drei Millionen Euro steckt die Stadt Nabburg in Wasserleitungen. Die drei größten Brocken bilden mit 581.000 Euro Rotbühlstraße/Kapellenweg/Eichenweg/Bachgasse und die Verbindung von der Oberviechtacher Straße nach Perschen (570000 Euro) sowie der Bereich Georgenstraße/Regensburger Straße/Mittelschulstraße/Rotbühlring (840.000 Euro). Weitere Posten: "Am Bad" 124.000 Euro, Schießstättenweg/Brunnanger 232.400 Euro, Weiherstraße/Kemnather Straße 135.700 Euro, Bergstraße/Grüner Weg 88.000 Euro, Dr. Chr.-Hösl-Straße 7600 Euro, Rotbühlstraße West 89000 Euro, Perschen 310.000 Euro.

 
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