20.10.2019 - 14:28 Uhr
NabburgOberpfalz

Neues Herzstück der Feuerwehr

Die Feuerwehr Neusath hat ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug in Dienst gestellt. Pfarrvikar Monsignore Klaus-Oskar Lettner erteilt dem Fahrzeug den kirchlichen Segen.

Die Feuerwehr Neusath wurde mit einem neuen TSF-W mit Atemschutz und Allrad ausgerüstet.
von Richard BraunProfil

Das Herzstück jeder Feuerwehr ist neben einer motivierten und gut ausgebildeten Mannschaft die technische Ausrüstung. Allen voran ist hier das Feuerwehrauto zu nennen. Dieses trägt einen hohen Anteil zur Einsatzfähigkeit einer Wehr bei.

Bei Feuerwehr Neusath hatte sich in dieser Beziehung ein gewisser Investitionsstau angesammelt. Das alte LF 16, das bereits 1998 als gebrauchtes Fahrzeug angekauft wurde, erforderte immer öfter Reparaturen und war nicht mehr so zuverlässig. Vor drei Jahren entschied sich der Stadtrat, für die vier Wehren einen Feuerwehrbedarfsplan erstellen zu lassen. Das Ergebnis für die Neusather Wehr war eine Ersatzbeschaffung des Feuerwehrautos. Die Räte entschieden sich für ein TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) mit 800-Liter-Tank, Atemschutz und Allrad. Ein weiteres, wichtiges Kriterium war dabei das zulässige Gesamtgewicht, das unter 7,5 Tonnen liegen sollte. Nur so darf es von Feuerwehrleuten mit dem entsprechendem Feuerwehrführerschein bewegt werden. Es wurde r ein Iveco Daily Fahrgestell mit einem Umbau von Achleitner gewählt. Die Kosten dafür beliefen sich auf 241 000 Euro. Da sich die Nachbarwehr aus Hohentreswitz für den gleichen Typ entschieden hatte, konnte ein Preisvorteil erzielt werden.

Neu für die Feuerwehr Neusath und eine Herausforderung für die aktiven Mitglieder war die Ausrüstung mit Atemschutz. Hier machte sich die ausgezeichnete Jugendarbeit der zurückliegenden Jahre bezahlt. Aus deren Reihen sind jetzt 13 Atemschutzträger voll einsetzbar.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste erhielt das neue Tragkraftspritze den kirchlichen Segen. Zu Beginn begrüßte Vorsitzender Josef Irlbacher im Feuerwehrhaus die Gäste. Unter ihnen waren Bürgermeister Armin Schärtl mit dem Stadtrat und Kreisbrandinspektor Hans Gietl von der Landreis-Feuerwehrführung zu finden. Kommandant Reinhard Herrmann stellte die Vorzüge des neuen Fahrzeuges heraus und war sich auch der Verantwortung bewusst, die das Fahrzeug mit sich bringt. Bürgermeister Armin Schärtl unterstrich den Stellenwert der vier Wehren des Stadtgebietes für die Sicherheit der Bürger. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe legte der Bürgermeister die Verantwortung für das Fahrzeug in die Hände der Feuerwehrführung. Hans Gietl dankte der Stadt für die Bereitschaft, sehr viel Geld in die Feuerwehren und damit in den Schutz und die Sicherheit der Bürger zu investieren. Der Feuerwehr Neusath legte er das Üben mit dem neuen Fahrzeug ans Herz, damit alle schnell mit der neuen Technik vertraut werden.

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe übertrug Bürgermeister Armin Schärtl die Verantwortung für das neue Feuerwehrfahrzeug an Kommandant Reinhold Herrmann (rechts) und Vorsitzenden Josef Irlbacher (links).
Monsignore Klaus-Oskar Lettner erteilte den neuen Feuerwehrfahrzeug den kirchlichen Segen.
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