Nabburg
20.06.2018 - 16:29 Uhr

Photovoltaik an der Autobahn

Auf vier Hektar entsteht beidseitig der A6 bei Diepoltshof eine Photovoltaikanlage. Der Stadtrat räumt die letzten Hindernisse aus dem Weg.

Der Stadtrat macht den Weg frei für ein Sondergebiet, das dem Bau einer Photovoltaikanlage an der Autobahn zwischen Diepoltshof und Passelsdorf dient. Der Antrag war bereits im Jahr 2017 von der Südwerk Projektgesellschaft aus Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) gestellt worden. Sie möchte die Anlage auf zwei Grundstücken östlich und westlich der A 6 errichten und braucht dazu rund vier Hektar Gelände. Dafür stellt die Stadt einen vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplan auf.

Dazu fasste der Stadtrat in der letzten Woche einen einstimmigen Satzungsbeschluss. Zuvor behandelte er die eingegangenen Stellungnahmen aus der Behördenbeteiligung, die Landschaftsarchitekt Matthias Rembold vortrug. Dabei verdeutlichte sich, dass immer noch nicht geklärt ist, ob die Autobahndirektion Nordbayern auf der Einhaltung des 40-Meter-Abstands von der A 6 pocht oder ob sie sich mit 25 Metern auch zufrieden gibt. Ferner kam zum Ausdruck, dass die Firma Tennet darauf bedacht ist, die Sicherung von möglichst vielen Leitungsrechten für die neue Stromtrasse zu wahren.

Im weiteren Verlauf der Sitzung lag dem Stadtrat ein Antrag der katholischen Kirchenverwaltung vor. Er bezog sich auf zusätzliche pädagogische Kräfte für Kinder mit Behinderung. Für den Kindergarten St. Marien entstehen dadurch Zusatzkosten in Höhe von 13 962 Euro und für die Tagesstätte St. Angelus von 13 732 Euro für die Stadt. Diesen Beschluss fasste das Gremium einstimmig.

Ebenso einhellig ging eine Abstimmung aus, die das Leichenhaus betraf. Nach dem Totalausfall ist ein Ersatz für die 36 Jahre alte Kühlanlage erforderlich. Geliefert und installiert wird sie von der Regensburger Firma Götz; sie erhält dafür 8148 Euro.


Pläne für Feuerwehrhaus

Den Bekanntgaben war zu entnehmen, dass anlässlich des 60. Geburtstages von Bürgermeister Armin Schärtl Spenden über 3755 Euro eingegangen waren. Er stockt den Betrag auf 4000 Euro auf. Das Geld kommt den Mallersdorfer Schwestern in Nkandla (Südfafrika) zugute, die seit Jahren das vom Nabburger Ehrenbürger Bischof Fritz Lobinger initiierte Projekt für Kranke und Aids-Waisen betreuen. Die Übergabe soll demnächst anlässlich eines Heimatbesuchs an die aus Floss stammende Gebietsoberin, Schwester Ellen Lindner, erfolgen.

Für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Diendorf ist inzwischen der Plan fertig. Das vom Bau-Ingenieur der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg, Johannes Schießl, skizzierte Vorhaben sieht einen Anbau an die Fahrzeughalle und eine Sanierung des Hauses vor. Der Plan wurde dann in der darauf folgenden Sitzung des Bauausschusses besprochen (Artikel folgt).

Gema für Markt-Musik

Im Wasserrechtsverfahren für das neue Gewinnungsgebiet Dachsberg bei Schwarzenfeld gibt es inzwischen in Monitoring-Konzept, das mittlerweile dem Bauernverband vorliegt. Der BBV, der die Einwände der Teichwirte koordiniert, hat bis zum 9. Juli Zeit zu einer Reaktion. Von Fischzuchtbetrieben wird nämlich befürchtet, dass es zu einer Absenkung des Wasserspiegels kommen könnte. Geschäftsleiter Hans Sorgenfrei informierte den Stadtrat außerdem auch darüber, dass beim diesjährigen Mittelalterlichen Markt erstmals die Zahlung von Gema-Gebühren fällig wird. Man gehe von einem Betrag aus, der bei 5000 Euro liegt.

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