Mit "Macht hoch dir" stimmte eine Bläsergruppe die Besucher auf die besinnliche Feierstunde ein. Schüler der siebten Klassen trugen selbst gebastelte Kerzen nach vorne und schmückten damit den Altarraum.
Beschwingte Melodien
Das Klarinetten-Ensemble ließ populäre Weisen von David Marlatt erklingen. Beschwingte Weihnachtslieder hatte Lehrerin Michaela Lippert für die Chorgesänge der fünften, sechsten und siebten Klassen ausgewählt. Sie ließen sich bei der Arie "Sandmännchen" aus der Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck vom Symphonieorchester begleiten. Lehrerin Elisabeth Klinger schlüpfte in die Rolle des Sandmännchens und streute den Kindern Sand in die Augen, mit heller und klarer Stimme singend: "Aus diesem Sack zwei Körnelein, euch Müden in die Äugelein. Die fallen dann von selber zu, damit ihr schlaft in sanfter Ruh'.
Von hoher Qualität
Beim Konzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart erhob sich das Klarinettenspiel von Luisa Baumann wie ein Sologesang über das von Stefanie Schreyer geleitete Symphonieorchester. Ihr Thema formte einen Melodiebogen mit einer wunderbaren Intensität und Ausdrucksstärke. Der Lehrerchor unter der Leitung von Stefan Schindler ließ "Vom Himmel hoch, da komm ich her" (Johann Sebastian Bach) erklingen und wählte als zweites Stück die Passage "Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn" aus dem Händel-Oratorium "Der Messias".
Gemeinsam mit dem gemischten Schülerchor sangen die Lehrer das "Wachet auf" aus dem Oratorium "Paulus" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Daraus stammte auch der nächste Beitrag "Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkünden". Der Kammerchor unter der Leitung von Stefan Schindler erzählte in "Cantique de Noel" die Geschichte der heiligen Nacht und verkündete die Weihnachtsbotschaft: "Der Erlöser ist geboren". Auf das Fest stimmte auch das Symphonieorchester die Zuhörer mit dem Instrumentalmedley "Christmas Eve/Sarajevo 12/24" von Bob Philipps ein. Mit lang anhaltendem Applaus würdigte das Publikum die Qualität der Beiträge.














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