16.01.2019 - 18:44 Uhr
NabburgOberpfalz

Mit Rat und vor allem auch mit Tat

Die neue Kirchenverwaltung hat mit der ersten Sitzung im neuen Jahr die Arbeit aufgenommen und Hans Pamler als Kirchenpfleger bestätigt. Den scheidenen Räten gilt Dank und Anerkennung für die langjährige ehrenamtliche Arbeit.

Anton Wiedemann (links), Hermann Böhnert (Sechster von links) und Kurt Koppmann (Dritter von rechts) wurden von Stadtpfarrer Hannes Lorenz (Bildmitte) verabschiedet. Sein Willkommen galt den neuen Räten Markus Götz (Zweiter von links), Matthias Irlbacher (Vierter von links) und Walter Elberskirch (Zweiter von rechts). Für weitere sechs Jahre gehören dem Gremium an: Herbert Bindl (Dritter von links), Kirchenpfleger Hans Pamler (Vierter von rechts) und Joseph Ferstl (rechts).
von Sepp FerstlProfil

Die neue Kirchenverwaltung der Pfarrei St. Johannes der Täufer nahm mit der ersten Sitzung im neuen Jahr die Arbeit auf. Den scheidenden Räten galt Dank für die langjährige ehrenamtliche Arbeit.

Die Sorge für die Liegenschaften der Kirchenstiftung Nabburg (Kirchen, Pfarrhof, Jugendwerk, Kindergarten, Friedhöfe, Grundstücke) und die Sicherung der finanziellen Lage der Pfarrei zählen zu den Hauptaufgaben des Gremiums. Darüber hinaus beschließt es über Personalangelegenheiten, befindet über größere Anschaffungen und Ausgaben. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Hans Pamler als Kirchenpfleger bestätigt. Dem Gremium gehören neben dem Kirchenvorstand Pfarrer Hannes Lorenz weitere fünf Räte an: Herbert Bindl, Walter Elberskirch, Joseph Ferstl, Markus Götz und Matthias Irlbacher. Pfarrgemeinderatssprecherin Tanja Raab nimmt an den Sitzungen in beratender Funktion teil.

Bei der Wahl der Kirchenverwaltung im November hatte ein Mitglied nicht mehr kandidiert. Das Wahlergebnis brachte weitere personelle Veränderungen. Die offizielle Verabschiedung der drei ausgeschiedenen Mitglieder fand bei Dankessen in der "Gaststätte Sauerer" statt. Stadtpfarrer Lorenz bedankte sich für die jahrelange Mitarbeit und überreichte ein Erinnerungsgeschenk. Zwölf Jahre gehörte Notar Anton Wiedemann dem Rat an. Neben den vielen praktischen, rechtlich fundierten Handreichungen in der Gestaltung von Verträgen war sein "rechtlicher Beistand" eine wertvolle Stütze bei Entscheidungsfindungen.

Die doppelte Anzahl an Jahren (24) haben Hermann Böhnert und Kurt Koppmann der Pfarrei gedient. Koppmann war all die Jahre die gelebte Verbindung zur Stadt Nabburg in seinem weiteren Ehrenamt als Stadtrat. Darüber hinaus oblag ihm das Erstellen der Jahresrechnung für die beiden Kindergärten. Was insbesondere aufgrund der gesetzlichen Vorgaben oft eine sehr diffizile Angelegenheit war. Mit Schreinermeister Hermann Böhnert verliert der Kirchenrat einen hervorragenden Handwerker. Stets lebensnah und praxisbezogen waren seine vielen Entscheidungsvorschläge. Schnell und unbürokratisch ist seine Arbeitsweise, wenn sich kurzfristig ein Problem stellte, wie beim Aufbau des "Heiligen Grabes" in der Karwoche oder durch Defekt eines Türschlosses in der Silvesternacht. "Wir werden ihn auch weiterhin brauchen", so die einhellige Meinung. In die Amtszeit der scheidenden Räte fielen große Projekte wie der Abschluss der Außenrenovierung der Pfarrkirche, der Umbau des Träsch-Hauses zur Pfarrbücherei, der Neubau des Kindergartens St. Marien, der Erwerb des neuen Pfarrhofes, die Renovierung der Sakristeien in den Filialkirchen Perschen und Brudersdorf sowie aktuell die brandschutztechnische Sanierung des Jugendwerkes.

Kirchenvorstand Hannes Lorenz hieß abschließend die drei neugewählten Mitglieder Walter Elberskirch, Markus Götz sowie Matthias Irbacher willkommen. Als nächste große Herausforderung steht die Innenrenovierung der Pfarrkirche auf der Agenda der Räte.

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