08.02.2019 - 15:36 Uhr
NabburgOberpfalz

Regionales Netzwerk für Familien

Das Lokale Bündnis für Familien hat im vergangenen Jahr zahlreiche Aktionen und Ideen umgesetzt. Auch heuer hat das Bündnis wieder viel vor und legt den Schwerpunkt auf ein aktuelles Thema.

Die Akteure des Lokalen Bündnisses für Familien stellten mit den beiden Bündniskoordinatorinnen Helga Forster (Vierte von links) und Dorothea Seitz-Dobler (Zweite von links) das Programm für dieses Jahr vor und blickten auf die Aktionen im Jahr 2018 zurück.
von Externer BeitragProfil

"2018 war wieder ein aktives Jahr des Lokales Bündnisses: Dieses Engagement wollen wir auch 2019 beibehalten und ein vielfältiges Programm an Projekten und Veranstaltungen anbieten", betonte Helga Forster, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und eine der beiden Koordinatorinnen des Bündnisses laut einer Pressemitteilung.

Das Lokale Bündnis für Familien im Landkreis unter dem Schirm des Landratsamtes und der Arbeitsagentur besteht seit über zehn Jahren und hat sich zu einem bedeutenden regionalen Netzwerk entwickelt.

Um Bilanz zu ziehen und Perspektiven für die künftige Arbeit zu entwickeln, waren im vergangenen Jahr alle Akteure des Bündnisses zum Statusworkshop eingeladen, die Arbeit des Bündnisses auf den Prüfstand zu stellen und zu beleuchten, was gut läuft, wo noch Entwicklungspotential besteht und welche Projekte das Bündnis in Zukunft anpacken möchte.

Die Projektgruppe "Familienfreundliche Kommune" konnte mittlerweile 18 Gemeinden dazu motivieren, Familienbeauftragte zu installieren. Einmal jährlich treffen sich die bestellten Familienbeauftragten zu einem Info- und Erfahrungsaustausch mit Mitgliedern der Projektgruppe. Familienfreundlichkeit als Standortfaktor ist mittlerweile sowohl in den kleineren Handwerksbetrieben als auch in großen Unternehmen angekommen.

"Familienfreundliche Maßnahmen in den Betrieben sind für die Beschäftigten ebenso wichtig wie das Entgelt", berichtete die Beauftragte für Chancengleichheit, Dorothea Seitz-Dobler, von der Arbeitsagentur und Bündniskoordinatorin. Bei der Veranstaltung "Arbeitswelt 4.0 und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie" im CMT Charlottenhof konnten viele Personalverantwortliche aus Unternehmen begrüßt werden.

Die Projektgruppe "Stark durch Erziehung" organisierte 2018 die 14. Kursreihe mit sechs Vorträgen zu Erziehungsthemen. Natürlich standen die Fortsetzung des Kindermitbringtags am schulfreien Buß- und Bettag und regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit auf dem Plan des Lokalen Bündnisses. Außerdem waren noch Besuche der Gewinner des Wettbewerbs familienfreundliche Unternehmen und Kommunen.

Hintergrund:

Auch in diesem Jahr viel vor

Ein großes Programm hat sich das Bündnis für Familien auch für 2019 vorgenommen. Unter der Rubrik „Altbewährtes Fortsetzen“ werden auch dieses Jahr die Veranstaltung für Familienbeauftragte im ersten Halbjahr und der Kindermitbringtag am Buß- und Bettag stattfinden. Die Vorträge im Zuge der Kursreihe „Stark durch Erziehung“ laufen noch bis Ende April. Im Herbst startet die 15. Auflage mit Vorträgen zur Stärkung der Erziehungskompetenzen. Eines der zentralen Handlungsfelder für dieses Jahr ist die „Barrierefreiheit“. Hier sind zum Beispiel Ortsbegehungen mit Rollstühlen oder Rollatoren und mit Kinderwägen in zwei Kommunen angedacht. Für die Fachkräfte in den Kommunen wird am 2. April eine Infoveranstaltung zusammen mit dem VdK zur „Barrierefreiheit im öffentlichen Raum“ organisiert. Alle, die ihre Wohnung oder ihr Haus barrierefrei gestalten wollen, können sich am 20. Mai bei dem Vortrag „Wohnen im Alter – am liebsten zu Hause und gern mit technischer Unterstützung“ mit der Wohnraumberaterin Petra Ihring informieren. Zur „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ wird die Ausbildung zum betrieblichen Pflegelotsen angeboten, und für alle pflegenden Angehörigen findet im Oktober eine Informationsveranstaltung „Ein Pflegefall – was nun?“ statt. Im Herbst wird mit einem Vortrag der Blick auf den gesellschaftlichen Wandel und die geänderte Rollenverständnisse gelenkt.

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