Nabburg
02.05.2020 - 15:36 Uhr

Sattelzug pflügt bei Nabburg durch die Felder

Kreuz und quer durch mehrere Felder steuert ein Fahrer seinen Lkw, nachdem er zwischen Nabburg und Schwarzenfeld von der A 93 abgekommen ist. Auch ein Radweg muss bei der Irrfahrt als Ausweichstrecke herhalten.

Eine Schneise durch mehrere Felder hat ein Lkw entlang der A93 gezogen. Das Gespann war von der Fahrbahn abgekommen. Symbolbild: Stephan Huber
Eine Schneise durch mehrere Felder hat ein Lkw entlang der A93 gezogen. Das Gespann war von der Fahrbahn abgekommen.

Wie die Autobahnpolizei Schwandorf informierte, war der Sattelzug in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen den Anschlussstellen Nabburg und Schwarzenfeld auf gerader Strecke nach rechts von der Autobahn abgekommen. Der Lkw fuhr die zweieinhalb Meter tiefe Böschung hinab, walzte auf über 30 Metern Länge einen Wildschutzzaun nieder und pflügte etwa einen halben Kilometer durch ein angrenzendes Feld entlang der Autobahn Richtung Süden.

Offenbar wegen eines Grabens wendete der Fahrer sein Gespann und fuhr danach 800 Meter im Feld entlang des Naabtalradweges wieder zurück in Richtung Norden. Anschließend steuerte der Lkw offenbar auf den Radweg und überquerte dann die Autobahn auf der Ortsverbindungsstraße in Richtung Diendorf. Dort verlor sich dann die Spur des bislang unbekannten Unfallverursachers.

Aufgrund von aufgefundenen Teilen geht die Polizei davon aus, dass es sich beim Unfallfahrzeug um eine blaue Sattelzugmaschine der Marke MAN TGX oder TGA handelte. Der entstandene Schaden wurde im Pressebericht auf mindestens 2000 Euro beziffert. Zeugen, die den Vorfall im fraglichen Zeitraum beobachtet haben und Hinweise zum Unfallverursacher geben können, sollen sich mit der Autobahnpolizeistation Schwandorf, Telefon 09431/4301-821, in Verbindung setzen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.