Vorsitzender Joseph Ferstl und Dirigent Markus Ferstl strahlen. Blauer Himmel, sommerliche Temperaturen: Bei der Serenade der Jugendblaskapelle Nabburg am Samstag sind die Wetterbedingungen perfekt und die vielen Gäste gut gelaunt. Joseph Ferstl schätzt mit einem Blick in den Spitalhof 350 Besucher. Das Konzert ist auch eine Referenz an die Gäste aus der Nabburger Partnerstadt Castillon la Bataille, die die unterhaltsame musikalische Vorspeise vor dem Festmenü im Alten Pfarrhof genießen.
Zunächst wird dem Nachwuchsorchester unter Leitung von Christoph Altmann eine Plattform geboten. Dann greifen die Musiker des Hauptorchesters zu ihren Instrumenten. Charmant führt Nadine Plößl durch das Programm. Nach dem „Little Opening“ gibt es den bekannten „Kaiserin-Sissy-Marsch“, die flotte „La-Brass-Polka“ und einen geschmeidigen Walzer – den „Rupertiwinkler“. Doch die Jugendblaskapelle kann auch anders: „Thriller“, „Time After Time“, „Eye oft the Tiger“ werden in einem rockigen Medley präsentiert. Ebenso gekonnt dann die Schlagerparade mit gecoverten Songs der 70er Jahre: „Mendocino“, „Eine neue Liebe“, „Fiesta Mexicana“ und „Anita“. Das geht ins Ohr und in die Beine.
Mit dem „Marsch der Galaxien“ hätte eigentlich nach einer Stunde Schluss sein sollen, doch die gut gelaunten Zuhörer verlangten nach Zugaben, die auch gerne gegeben wurden, bevor die Musikliebhaber wieder in andere Galaxien entlassen wurden. Viele Gäste hörten auch gerne noch beim „Standerl“ zu, das einige Musiker spontan einem Geburtstagskind brachten.
Sepp Ferstl und Markus Ferstl freuten sich über den Zuspruch und dankten dem THW-Helferverein für die Bewirtung mit Getränken, Würstln und Käse. Der Eintritt zum Konzert war frei, doch gern gaben die Gäste eine Hutspende. Rund 30.000 Euro kostet die Ausbildung pro Jahr. Da durften es neben Klimpergeld auch gern einige Scheine sein.
















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