Im Mai hatte die Deutsche Bahn angekündigt, dass in Nabburg ein Umbau des Bahnübergangs im Zuge der Staatsstraße 2040 anstehen wird. „Die mehrtägigen Arbeiten für die Erneuerung sind seitens der Bahn für Mitte August vorgesehen, dafür ist eine Straßensperrung notwendig“, äußerte sich damals eine Sprecherin der Bahn. Und weiter: „Der genaue Zeitraum steht noch nicht fest, wir sind dazu momentan im Austausch mit den zuständigen Behörden.“ Auf Grundlage des technischen Zustands des Bauwerks sei eine Bahnübergangserneuerung geplant. Dies sei bedingt durch das „Alter der Anlage und Verschleiß sowie durch Anfahrschäden“, teilte die Bahnsprecherin mit.
Inzwischen gibt es eine andere Ansage. Verwaltungsleiter Thomas Prey informierte am Dienstagabend den Stadtrat darüber, dass ihn eine Mitteilung der Deutschen Bahn erreichte. Demnach könne die Maßnahme nicht planmäßig während der Sommerferien ausgeführt werden, weil sich eine notwendige Sperrpause für die Strecke nicht einrichten lasse. Der Umbau müsse jedenfalls verschoben werden, möglicherweise auf einen Zeitpunkt während der Herbstferien. Doch einen festen Termin konnte die Bahn jetzt noch nicht nennen.
Geld für die Ganztagsschule
Im weiteren Verlauf der Sitzung erfuhren die Stadträte, dass die Regierung der Oberpfalz einen Zuschuss für die OGTS-Ausstattung in Höhe von 20 183 Euro bewilligt hat. Aus der vorhergehenden nichtöffentlichen Sitzung gab Verwaltungsleiter Prey bekannt, dass der Auftrag zur Anschaffung eines neuen Radladers für den Bauhof per Mietkauf an die Sparkasse Schwandorf (in Zusammenarbeit mit der Firma Beutlhauser, Regensburg) für 134 981 Euro gegangen ist. Für die Erneuerung von Wasserdurchlässen am Zitterbach und am Sterzenbach hat die Stadt für 59 895 Euro einen Planungsauftrag an die Firma Preihsl+Schwan aus Burglengenfeld vergeben.
Ja zu Bauvorhaben
Der Stadtrat, der seit der Abschaffung des Bauausschusses auch für Bauangelegenheiten zuständig ist, nahm einstimmig vier Anträge an: Die Firma EMZ-Hanauer darf auf ihrem Betriebsgebäude in der Ernst-Hanauer-Straße einen Container mit Freikühler und Kältemaschine errichten. Der Firma Fundus GmbH wurde die Tektur zu einer Geländeauffüllung und zum Neubau einer gewerblichen Lager- und Produktionshalle an der Sauerzapfstraße bewilligt.
Zustimmung erfuhr auch ein Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer Lagerhalle mit Bürofläche und Werksleiterwohnung in der Dieselstraße (Bebauungsplan "Baderfeld"). Die Wohnung muss dabei dem Gewerbebetrieb untergeordnet sein und darf eine Größe von 70 Quadratmeter nicht überschreiten. Ebenso keine Einwände gab es gegen ein privates Bauvorhaben in Diendorf. Der Antrag auf Vorbescheid für die Errichtung von drei Wohnhäusern mit Garagen zwischen der Staatsstraße 2024 und der Langwiedstraße wurde akzeptiert.





















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