29.04.2019 - 16:58 Uhr
NabburgOberpfalz

Sozialstation offiziell eingeweiht

Durch keinen geringeren als Bischof Rudolf Voderholzer wurde am Sonntag die neue Caritas-Sozialstation in Nabburg eingeweiht. Damit wurde das neue Domizil offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Zahlreich waren die gäste zur offiziellen Einweihung gekommen.
von Richard AltmannProfil
Bischof Rudolf segnet die neue Station.
Bischof Rudolf segnet die neue Station.
Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl durfte sich zum 25-jährigen Jubiläum der Station über Blumen freuen. Im Bild von links Stadtpfarrer Hannes Lorenz, Bischof Rudolf, Kerstin Neidl und Geschäftsführer Gerhard Eilers.
Die Caritas-Torte wurde von Bischof Rudolf angeschnitten und verteilt.
Die Mitarbeiter tragen die Fürbitten vor.
Gerne saß man sich noch zusammen zu Kaffee und Kuchen.
Es gab viel zu erzählen.

Die Mitarbeiter der Sozialstation hatten im Vorfeld bereits alles vorbereitet für den großen Tag. Der Vorsitzende, Stadtpfarrer Hannes Lorenz, hieß die Gäste im Schulungsraum willkommen. Ein besonderer Gruß galt dabei Bischof Rudolf Voderholzer, Dekan Michael Hoch, dem Vorsitzenden des Caritas-Kreisverbandes, Dekan BGR Hans Amann, der evangelischen Pfarrerin, Irene Friedrich, Landrat Thomas Ebeling, Dr. Robert Seitz vom Caritas-Diözesanverband, Architekt Hermann Hösl sowie Geschäftsführer Gerhard Eilers.

Kurze Bauzeit

Der Verein Caritas-Sozialstation hat ordentliche und fördernde Mitglieder. Mitglieder sind die Kirchenstiftungen im Altlandkreis Nabburg, fördernde sind die Krankenpflegevereine. Lorenz dankte allen für die Unterstützung dieses neuen Bauwerkes und auch den Vermietern, der Familie Sauerer, für die jahrelange Unterstützung in der Regensburger Straße. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt durch ein Quartett der Nabburger Blaskapelle.

Nach der Begrüßung war es an Bischof Rudolf, der Einrichtung den kirchlichen Segen zu erteilen. Er unterstrich die Wichtigkeit dieser Einrichtung und drückte seine Freude darüber aus, dass dieser Bau in nur so kurzer Zeit erstellt werden konnte. Sein Dank galt den Mitarbeitern für ihren täglichen Dienst an den Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Zu ihrem Dienst passe genau der Torso Christi, der auf dem Dachboden einer Filialkirche gefunden wurde und im Schulungsraum der Sozialstation seinen neuen Platz hat. Er trägt die Aufschrift "Ich habe nur eure Arme". Diese helfenden Arme seien die Mitarbeiter der Sozialstation.

Landrat Thomas Ebeling gratulierte zum "wirklich gelungenen Bauwerk." Bürgermeister Armin Schärtl zeigte sich beeindruckt von der schnellen Umsetzung. Er dankte der Sozialstation für deren Arbeit im Sinne gebrechlicher und kranker Menschen in unserer Region. "Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan", zitierte Pfarrerin Irene Friedrich. Dieses Motto werde tagtäglich in der Sozialstation gelebt und bei den Patienten werde nicht gefragt, welcher Religion sie angehören oder welche Weltanschauung sie haben. Der Leiter der sozialen Dienste im Diözesancaritasverband, Robert Seitz, zeigte sich ebenfalls erfreut über den Neubau der Sozialstation. Damit könne die hervorragende Arbeit fortgesetzt werden.

Geschäftsführer Gerhard Eilers blendete auf den Werdegang der neuen Sozialstation zurück. Anfang des Jahres 2017 war man sich bei einer Bestandsaufnahme einig, dass hier ein Neubau erforderlich ist. Planung und Bauleitung wurden an Architekt Hermann Hösl übergeben. Zur Caritas-Sozialstation selbst sagte Eilers, dass sie zurzeit 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe und im Monat 294 Patienten betreut werden. Architekt Hermann Hösl berichtete über die nur achtmonatigen Bauarbeiten. Dies konnte aber auch nur so geschehen, weil alle gut zusammengearbeitet haben. Es sei in jedem Fall aufgrund der Temperaturen seine heißeste Baustelle überhaupt gewesen. Aber am 30. November konnte die Station ihre neuen Räume beziehen. Stadtpfarrer Hannes Lorenz dankte Geschäftsführer Gerhard Eilers für dessen Planung.

Seit 25 Jahren

Ein weiterer Dank galt der Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl. Sie ist seit 27 Jahren bei der Sozialstation, die seit 25 Jahren in Nabburg als eigene Einrichtung geführt wird. Zum Jubiläum der Einrichtung gab es einen Strauß Blumen aus der Hand von Bischof Rudolf Voderholzer. Nach dem offiziellen Teil waren alle Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Für das Ereignis wurde eigens eine Torte gebacken mit dem Caritas-Logo, die von Bischof Rudolf angeschnitten und an die Gäste verteilt wurde.

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