Alle zwei Jahre veranstaltet die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, seit 2014 unter ihrer Leiterin Astrid Pellengahr, den Bayerischen Museumstag, der ein Forum für Austausch und Diskussion zu Themen der Museumsarbeit bietet und sich zu einer der größten Museums-Fachtagungen im deutschsprachigen Raum entwickelt hat.
Der Bayerische Museumstag findet immer in den "ungeraden" Jahren turnusgemäß in jeweils einem der sieben bayerischen Bezirke statt. Anfang Juli war für den 20. Bayerischen Museumstag Neumarkt der Gastgeber. Der Kongress stand unter dem Motto "Im digitalen Raum. Das erweiterte Museum".
Nach Vorträgen im Reitstadel in Neumarkt, die sich allesamt mit der Digitalisierung und den Museen auseinandersetzten, wurden Einrichtungen im Bezirk besichtigt. Die Teilnehmer kamen am letzten Tag ihrer Zusammenkunft nach Nabburg, ins Oberpfälzer Freilandmuseum, wo sie unter anderem vom Bezirkstags-Vizepräsidenten Lothar Höher begrüßt wurden. Er wies darauf hin, dass das Museum in Neusath zu den besucherstärksten nicht-staatlichen Museen in der Oberpfalz gehöre und sich großer Beliebtheit erfreue.
Museumsleiterin Birgit Angerer bewirtete die rund 200 Gäste, die mit mehreren Bussen gekommen waren, und kündigte an, es werde keine Führung, aber vier Stationen geben, die man besuchen könne - die Sonderausstellung "Utopie Landwirtschaft" vor dem Museumsgebäude, das Depot, die Ausstellung "Das richtige Holz", sowie im Mühlental ein Einblick in die Museums- und Umweltpädagogik.














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