30.07.2018 - 14:18 Uhr
NabburgOberpfalz

"Sprechstunde" an der Schule

Ein neues Konzept im Zuge der Berufsorientierung gibt es an der Mittelschule Nabburg: die "Betriebssprechstunde". Bei der Premiere steht der Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker im Fokus.

Bei der ersten "Betriebssprechstunde" an der Mittelschule stand auch ein praktischer Teil auf dem Programm.

Firmenchef Fred Pucher von Haustechnik Pucher aus Nabburg hob bei der ersten "Betriebssprechstunde" vor den Schülern ab der siebten Klasse zunächst die Wichtigkeit von guter Schulbildung - vor allem in Bezug auf Lesen, Schreiben und Rechnen - hervor.

Er betonte, dass Werte und Tugenden wie freundliches und sauberes Auftreten, Pünktlichkeit sowie Zuverlässigkeit unverzichtbar seien für ein ausgewogenes und gutes Vertrauensverhältnis im Betrieb und zu den Kunden. Der Beruf des Anlagenmechanikers sei ein mittlerweile weit verzweigter und zukunftsträchtiger Beruf, der den jungen Auszubildenden viel abverlange, aber auch sehr viel Spaß mache und abwechslungsreich sei.

Im Anschluss daran beschrieb Desiree Pucher ihren Werdegang zur Technikerin. „Unser Beruf ist keine Buckelei mehr wie früher, bei uns ist Kopf gefragt, genaues Planen und genaues und sauberes Arbeiten“, schilderte sie. Fred Pucher wies dann auf die aktuelle Ausbildungsplatzsituation hin und betonte, dass heutzutage jeder Betrieb um Auszubildende kämpfen müsse.

Im zweiten Teil der „Betriebssprechstunde“ konnten die Schüler dann selbst Hand anlegen und Rohre schneiden, Verbindungen anbringen, Rohre aufkleben und so ein kleines Präsent mit Kerze und Blume fertigen.

Die erste „Betriebssprechstunde“ an der Mittelschule war laut Lehrer Harald Bauer ein voller Erfolg. Die Firma Pucher habe den Startschuss gegeben für eine Reihe geplanter Betriebssprechstunden im neuen Schuljahr. Die Mittelschule wolle damit die Zusammenarbeit mit den Betrieben aus dem Schuleinzugsgebiet vertiefen und den Schülern den Eintritt in ein langfristig erfolgreiches Erwerbsleben erleichtern.



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