Bei der offiziellen Bauabnahme am Donnerstag wurden die Abschnitte noch einmal in Augenschein genommen: Regensburger und Georgenstraße, die Mittelschulstraße und der Rotbühlring ab Aussegnungshalle bis hinauf zur Realschule: "Das alles wurde städtebaulich und qualitativ aufgewertet", freut sich Bürgermeister Armin Schärtl. Das Bauprojekt zeichne sich durch eine "für mich noch nie dagewesene Zusammenarbeit" der Planungsbüros, des Straßenbaulastträgers, der Baufirmen, Zahler, Zuschussgeber und der Stadt aus.
Das sehen auch die Beteiligten so: Die Gesamtplanung lag in Händen des Ingenieurbüros Weiß Beraten und Planen GmbH, vertreten durch Wolfgang Vetter. Vom Ingenieurbüro Renner+Hartmann Consult waren Erwin Schall und Reinhard Standecker gekommen. Bräutigam Consult Nabburg war mit Ernst Bräutigam vertreten. Die Baufirmen Baumer, Huber und Wutz-Bau hatten wie alle anderen Beteiligten gute Arbeit geleistet. Das bestätigten ihnen Gottfried Weißhäupl und Dieter Sammet vom Staatlichen Bauamt Sulzbach-Rosenberg ebenso wie die Stadt Nabburg: Hier waren die Fäden im Bauamt bei Uli Süß und Thomas Prey zusammengelaufen, die die Wasserwarte Rudi Scharf und Karl Fronhofer an ihrer Seite hatten. Bürgermeister Armin Schärtl begrüßte zum Ortstermin auch Gisela Westiner, die Vorsitzende des "Netzwerks Nabburg". Sie war die Schaltstelle zwischen Baufirmen und Geschäftsleuten, denen die Baumaßnahme eine Durststrecke bescherte. "Doch wir haben immer versucht, Abschnitte zu bilden, um die Belastungen abzufedern", so Wolfgang Vetter. Er machte den Baufirmen ein Kompliment für ihre Flexibilität und ihre kommunikative Art gegenüber den Anliegern, um stets einen Konsens zu finden.
Die Projekte wurden durch den Verkauf des früheren "Hotel Post" und den Neubau der Sparkasse ermöglicht. Ende April 2017 ging es los. Die Maßnahmen beliefen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro plus Nebenkosten. "Unterm Strich rund zwei Millionen", so Bürgermeister Schärtl. Alleine 1250 Meter Wasserleitung wurden verlegt, 68 Schieber und Hydranten gesetzt, 40 Grundstücksanschlüsse gezogen, 150 Meter Kanal saniert, Tausende von Quadratmetern an Asphaltdeckschicht eingebracht. In die Friedhofsmauer flossen 1000 Liter Injektionsmörtel. Auf 240 Quadratmetern wurden Fugen im Natursteinmauerwerk erneuert. An Gehwegpflaster verlegten die Arbeiter 580 Quadratmeter. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Nun ist alles fertig. Von den Kosten trägt der Freistaat Bayern 200 000 Euro, die Städtebauförderung 150 000 Euro. Den Staatsstraßenausbau (Georgenstraße, Regensburger Straße bis Commerzbank) übernahm das Staatliche Bauamt. Laut Baudirektor Gottfried Weishäupl wurde wegen "Unvorhergesehenem" im Untergrund gleich eine zusätzliche Tragschicht eingebaut.
Wolfgang Vetter ist mit dem Gesamtprojekt zufrieden: "Trotz zusätzlicher Leistungen und erhöhter Bauzeit konnte der Kostenrahmen zuzüglich der Mehrleistungen gehalten werden".













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