Nabburg
27.10.2021 - 09:44 Uhr

Stadtratsthemen im Mittelpunkt der Versammlung der Freien Wähler Nabburg

Die Ortsvereinigung der Freien Wähler wurde 2019 gegründet. Für die Ortsvorsitzende und zweite Bürgermeisterin Irene Ehemann verlief der Start in ihr neues Amt denkbar ungünstig: Wegen der Corona-Pandemie war der persönliche Kontakt zu den Parteimitgliedern nicht möglich, und die Vereinstätigkeit war sehr eingeschränkt. Dementsprechend kurz fiel der Bericht der Vorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler im Gasthof „Schwarzer Adler“ aus. Wie aus einer Pressemitteilung der Freien Wähler hervorgeht, erinnerte Ehemann an den Malwettbewerb für die Kinder der Stadt Nabburg im August und zwei Konzerte "Picknick im Schlosshof“ mit Ben Stone.

Die Vorsitzende ging im Anschluss auf die Arbeit im Stadtrat ein. "Wichtige Hoheitsaufgaben der Stadt Nabburg liegen noch vor uns", betonte sie. Die Sanierung der Grund- und Mittelschule sei zwischenzeitlich abgeschlossen, der nächste Schritt sei der Bau der Mensa. Weiter erwähnte sie unter anderem den Bau eines achtgruppigen Kindergartens oder das Wasserrechtsverfahren „Dachsberg".

Zum Dauerthema "Bahnübergang" rief sie in Erinnerung, dass in einer der vergangenen Stadtratssitzungen beschlossen worden sei, die Kosten für eine Machbarkeitsstudie zur Tieferlegung der Bahn zu ermitteln. Dann solle erneut abgestimmt werden, ob diese Studie in Auftrag gegeben werde. "Über diesen Vorschlag war ich nicht erfreut, da mir wichtig ist, dass es endlich vorwärtsgeht", sagte Ehemann laut Pressemitteilung.

Zum Abschluss hob die Sprecherin die transparente, offene und ehrliche Zusammenarbeit mit dem Ersten und Dritten Bürgermeister hervor. "Die Zusammenarbeit mit den einzelnen Gremien im Stadtrat ist manchmal nicht einfach, aber wir leben in eine Demokratie und alle Ideen, Vorschläge und Anträge werden geprüft, diskutiert und dann entschieden", wird sie in der Mitteilung zitiert. Abschließend wies sie darauf hin, dass die Christbaumsammelaktion der Freien Wähler 2022 wieder stattfinden solle – wenn die Pandemie es erlaubt.

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