Die Schüler der elften Klasse des Johann-Andreas-Schmeller Gymnasiums Nabburg bekamen anlässlich des "Tags der Pressefreiheit" einen interaktiven Online-Vortrag von Florian Müller, der aktuell für die "Süddeutsche Zeitung" arbeitet. Hierbei erhielten sie laut Pressemitteilung der Schule einen tiefgreifenden Einblick in das Leben und den Alltag eines Auslandskorrespondenten, aber auch spannende Hintergrundinformationen zur aktuellen Mediensituation.
Der Vortrag begann mit einer Einführung über Pressefreiheit im Allgemeinen. In diesem Abschnitt konnten die Schüler im Rahmen eines "Mitmachteils" über einen QR-Code an einer Abstimmung teilnehmen, in welcher sie auswählen konnten, welcher Art von Medien sie persönlich am meisten vertrauen. Hier war deutlich zu erkennen, dass Influencer und Onlineformate immer stärker an Einfluss gewinnen, was wiederum einen wirtschaftlichen Druck auf die herkömmlichen Medienverlage bedeuten kann.
Daraufhin wurde über die Pressefreiheit in Zeiten von Krieg und Fake News gesprochen. Hier ging klar hervor, dass die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit stark unter dem Ukraine-Krieg leidet. So kann man beispielsweise mit einer Haftstrafe oder noch Schlimmerem rechnen, sollte man diesen Krieg beispielsweise in Russland überhaupt als solchen bezeichnen.
Im darauf folgenden Teil wurden mehrere Internetartikel analysiert. In einer Abstimmung per Smartphone wurden die Schüler damit beauftragt einzuschätzen, welche der gezeigten Schlagzeilen und Artikel in die Kategorie "Fake News" einzuordnen seien. In der Auswertung der Ergebnisse wurde den Jugendlichen erklärt, wie sie Fake News enttarnen können, was in unserer Zeit und der rasanten Entwicklung der "künstlichen Intelligenz" eine entscheidende Fähigkeit ist.
In einer abschließenden Fragerunde wurde noch einmal der Beruf des Journalisten im Allgemeinen in Blick genommen.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.