Kursleiterin Maresa Hottner freute sich sehr, dass es gelungen war, den renommierten Referenten an die Schule einzuladen. Denn Alan Brooks ist ein international tätiger und bekannter Tänzer und Choreograph, der klassischen und zeitgenössischen Tanz in London studierte und danach die Ausbildung zum Tanzpädagogen abschloss. Inzwischen lebt er in München und bietet vor allem Tanz-Workshops für Kinder und Jugendliche an. Im Auftrag des Bayerischen Kultusministeriums entwickelte er das Konzept für ein in Europa einzigartiges Schultanz-Projekt und realisierte dieses als Leiter an Schulen in ganz Bayern. Seit 2014 lehrt er außerdem an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Ergänzend steht Alan Brooks aber auch weiterhin als Tänzer auf der Bühne.
Als sich die Schüler in der kleinen Turnhalle einfanden, waren die Gefühle noch etwas gemischt: Während einige ob mangelnder Tanzerfahrung dem Tag eher skeptisch entgegenblickten, freuten sich andere und waren gespannt auf neue Erfahrungen. Schnell war das Eis jedoch gebrochen und auch der letzte Skeptiker ließ sich auf die Tanzerfahrung ein. Der Vormittag war der Grundlagenarbeit gewidmet: Die Schüler lernten einfache Tanzbewegungen zur Darstellung verschiedener Situationen sowie Emotionen kennen und machten verschiedene Übungen zur Stärkung der Körperspannung und zur Fokussierung.
Danach führte Alan Brooks die Jugendlichen spielerisch an die Entwicklung eigener kurzer Choreographien heran, wobei in Duos oder Kleingruppen gearbeitet wurde. Brooks gab viele Tipps, um Präzision und Ausdruck zu steigern. Den Abschluss bildete eine Gruppenchoreographie, in der den Jugendlichen vor Augen geführt wurde, wie durch Gruppendynamik und Konzentration in Kürze eine beeindruckende Bewegungssequenz entstehen kann.













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