07.02.2020 - 11:40 Uhr
NabburgOberpfalz

ÜPW für Vielfalt in der Kommunalpolitik

Mit Optimismus und Selbstvertrauen startet die Überparteiliche Wahlgemeinschaft ÜPW in den Kommunalwahlkampf 2020. Als ausgleichendes Element will sie sich gegen eine einseitige Kommunalpolitik wenden.

von Richard BraunProfil

Mit Optimismus und Selbstvertrauen startet die Überparteiliche Wahlgemeinschaft (ÜPW) in den Kommunalwahlkampf 2020. Als ausgleichendes Element will sie sich gegen eine einseitige Kommunalpolitik wenden.

Zur Auftaktversammlung für die Stadtratswahl hatten sich eine ganze Reihe von interessierten Bürgern im Gasthaus "Kräuterbeck" eingefunden. Vorsitzender und Spitzenkandidat Kurt Koppmann verwies eingangs auf die nahezu 70-jährige kommunalpolitische Erfahrung, welche die ÜPW als unabhängige und bürgernahe Fraktion im Kommunalparlament auszeichnet. "Auf diesem Fundament stellen sich fünf Frauen und 15 Männer dem Votum der Wähler", warb der Vorsitzende, die Kandidaten zu unterstützen. "Die ÜPW steht für eine saubere, ehrliche und faire Politik, in der nicht Parteien sondern die Bürger entscheiden", so Kurt Koppmann weiter.

In einem kurzen Rückblick ging er auf einige Projekte ein, bei denen die ÜPW federführend in der Umsetzung gewesen sei. Dazu zählte Kurt Koppmann die Neugestaltung der Regensburger Straße in Verbindung mit der Auffahrt zur Realschule, in deren Zuge auch die Sparkasse neu gebaut wurde. Als jüngste Vorhaben stehen die Sanierung der Mittelschule und der Bau des Kindergartens an. Höchste Priorität genieße die Fertigstellung der Wasserleitung, die ein wichtiger Punkt der Daseinsvorsorge ist. Gerade in diesen Bereich wurde in der Vergangenheit viel in allen Ortsteilen investiert. "Von einer Benachteiligung des Westens kann keine Rede sein", wandte sich Koppmann gegen entsprechende Vorwürfe, die immer wieder zu hören seien.

Den Dauerbrenner "Bahnübergang" nahm Horst Jäger unter die Lupe. Die ÜPW favorisiert die Rahmenplantrasse als bestmögliche Lösung. "Alles andere ist nicht genehmigungsfähig oder würde das Vorhaben um weitere Jahrzehnte verzögern", ist der Stadtrat überzeugt. Angesichts der klammen Kasse stehe der weitere Ausbau der Altstadt nicht ganz oben auf der Prioritätenliste: "In den nächsten Jahren stehen Investitionen von 20 bis 30 Millionen an, die vordringlicher sind." Mit dem Einkaufszentrum im Krankenhausgarten setzte sich der Stadtrat Helmut Ertl auseinander. Er habe auf diesem Gelände noch nie ein Biotop festgestellt, das von Gegnern immer wieder ins Feld geführt wird. "Das Einkaufszentrum wird eine große Bereicherung des Angebots für die Grundversorgung der Bürger bringen", strich Ertl die Vorteile heraus. Auch die Bebauung der Krankenhausstraße sei eine Notwendigkeit, um ausreichend Wohnraum zu schaffen. Die angestrebte Neuplanung der Bebauung werde den vorherrschenden Protest entschärfen. "Die Bürgerinitiative muss auch einmal einem Kompromiss zustimmen. Auch dies gehört zur Demokratie", wandte sich Ertl an die Gegner des Projektes.

"Wir brauchen in Nabburg keine neuen Nabburger erfinden, um die Stadt weiter zu entwickeln", ist die ÜPW von der Richtigkeit des eingeschlagenen Weges überzeugt. Mit einer Politik, welche die Bürger in den Mittelpunkt stellt und den Kontakt zu allen Bevölkerungsschichten sucht, wirbt die ÜPW um das Vertrauen der Wähler am 15. März.

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