30.12.2019 - 11:23 Uhr
NabburgOberpfalz

"Vocanthus" und das Geheimnis der Weihnachtsgeschichte

Der Kammerchor "Vocanthus" gastiert in der St.-Johannes-Kirche. Die Sänger des noch jungen Ensembles begeistern die rund 400 Besucher ihres ausverkauften Weihnachtskonzertes in Nabburg.

Die Sängerinnen und Sänger von "Vocanthus" verzauberten ihre Zuhörer mit ihren wunderbaren Stimmen.
von Redaktion ONETZProfil

Der Begriff "geheimnisvoll" beschreibt wohl passend genau die musikalische Stimmung, die am Sonntagabend die Pfarrkirche mit unverwechselbarem, zauberhaftem Klang und Magie erfüllte. Mit dem Programmtitel "o magnum mysterium" sorgte der Kammerchor "Vocanthus" für ein einzigartiges Klangerlebnis. Die Sänger des erst in diesem Jahr durch Jonathan Brell gegründeten Kammerchors tauchten mit ihrer fantastischen musikalischen Sprache geradezu in das Geheimnis der Weihnachtsgeschichte ein.

Stadtpfarrer Hannes Lorenz begrüßte die erwartungsvollen Konzertbesucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten und wundervoll weihnachtlich geschmückten Kirche. "Was Worte nicht vermögen auszudrücken, spricht die Musik eindrucksvoll. Dies gilt auch für das Geheimnis um die Weihnachtsgeschichte", sagte Lorenz und wünschte einen anrührenden Abend voller Musik und dem Jesu-Kind in der Krippe.

Abwechslungsreich und hervorragend aufeinander abgestimmt, mehrstimmig, zuweilen im Kanon singend, kraft- und gefühlvoll, mal laut, mal leise und besinnlich-andächtig nahmen die Musiker ganz ohne instrumentale Begleitung in fantastischer Vereinigung ihrer Stimmen das Publikum auf ihre musikalische Reise mit.

Mit "Born in a Stable", "Lully, Lulla, Lullay" (beide Stücke von Philip WJ Stopford), "Frohlocket, ihr Völker auf Erden" (Felix Mendelssohn Bartholdy), dem Stück "Es ist ein Ros entsprungen" (Jonathan R. Brell), dem Titel "O magnum mysterium" (Tomás Luis de Victoria) als auch "Schtschedryk" (Mykola Leontowytsch) und "Hodie Christus natus est" (Niels la Cour) sind nur einige Titel genannt, die das Vokalensemble par excellence in deutscher, englischer, lateinischer und ukrainischer Sprache sangen.

Ein großartiges musikalisches "Meisterwerk" an gemäßigt-moderner, geistlicher A-capella-Musik ist dem Kammerchor unter der Leitung von Jonathan Brell an diesem Konzertabend gelungen, so honorierte das Publikum begeistert die Darbietung mit frenetischem, minutenlangem Applaus.

Mit "O Jesulein süß" folgte eine musikalische Zugabe und beendete zugleich das einstündige Weihnachtskonzert gebührend, das den Zuhörern wohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Mitwirkende waren: Sopran: Marie-Theres Brell, Andrea Griener, Elisabeth Klinger, Helga Pröls, Sibylle Sax, Dagmar Schubert und Christine Schwarz; Alt: Gabriele Bayer, Daniela von Glasow-Kalischek, Eveline Kasparides, Katharina Kiss, Maria Kummert, Heidi Neidl und Birgit Ries; Tenor: Willibald Butz und Peter Stubenvoll; Bass: Michael Dausch, Markus Kasparides und Andreas Merl; Leitung: Jonathan Brell.

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