Nabburg
06.05.2019 - 16:36 Uhr

Eine Woche Wissen pumpen

Ein ergiebiger Termin: Umweltminister Thorsten schlägt am Montag drei Fliegen mit einer Klappe. Er verleiht vier Qualitätssiegel, überreicht eine Anerkennungsurkunde und eröffnet die 20. Weltwasserwoche.

Endlich an der Reihe: Diese Viertklässlerin hat beim Wasserpumpen sichtlich Spaß. Bild: Christopher Dotzler
Endlich an der Reihe: Diese Viertklässlerin hat beim Wasserpumpen sichtlich Spaß.

Wie passend. Als Landrat Thomas Ebeling ans Mikrofon tritt und beginnt über die mittlerweile 20. Weltwasserwoche zu sprechen, fängt es an zu nieseln. Grundschüler, Politiker und Gäste spannen die Regenschirme auf. Umweltminister Thorsten Glauber nutzt die Wetterlage, um gleich ins Thema einzusteigen: "Entweder wir haben zu viel Wasser oder zu wenig." Ein Problem für das es gelte, politische Lösungen zu finden.

Umso mehr Bedeutung spricht Glauber der Weltwasserwoche zu, die bis Montag, 13. Mai, läuft und mit der etwa 2100 Viertklässler aus der ganzen Oberpfalz erreicht werden sollen. Auch tschechische Schüler sind in dieser Woche zu Gast. Die Nabburger Grundschüler, die am Montag die 18 Stationen erkunden haben jedenfalls mächtig Spaß. Die Mädchen und Buben blicken gespannt auf einen simulierten Starkregen, pumpen Wasser aus einem Brunnen und helfen Plastikfröschen über die Straße.

Während sich die Kinder spielerisch dem Thema nähern, sagt Glauber: "Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser ist überlebenswichtig. Schutz und nachhaltige Nutzung unseres wertvollen Grundwassers ist wesentliche Säule der bayerischen Klimaanpassungsstrategie. Wir müssen schon heute Vorsorge treffen und das Bewusstsein der Menschen erreichen."

Die Umweltstationen würden dazu beitragen, ein Bewusstsein für Themen rund um die Umwelt zu schaffen. 58 solcher Umweltstationen gibt es in Bayern, eine davon ist das Freilandmuseum Neusath-Perschen, das sich seit Juni 2017 so nennen darf. Den Besuch in Neusath nutzte der Umweltminister, um die Plakette hochoffiziell an Museumsleiterin Birgit Angerer zu übergeben, die sich freute: "Das ist eine Anerkennung für unsere Arbeit."

Vier weitere Institutionen durften sich am Montag über Auszeichnungen freuen. Glauber verlieh das Qualitätssiegel "Umweltbildung.Bayern" an Vertreter von "Ackerdemia"München, der Aschaffenburger Kreisgruppe des Bundes Naturschutz, "Rehab Republic" München und die Ökologische Bildungsstätte Oberfranken. In Bayern sind inzwischen 145 Einrichtungen mit dem Qualitätssiegel "Umweltbildung.Bayern" ausgezeichnet worden.

Da kann auch der Umweltminister (rechts) noch etwas lernen. Der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl (links) erklärt ihm und den Kindern, wie Frösche sicher über die Straße kommen. Bild: Christopher Dotzler
Da kann auch der Umweltminister (rechts) noch etwas lernen. Der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl (links) erklärt ihm und den Kindern, wie Frösche sicher über die Straße kommen.

Schutz und nachhaltige Nutzung unseres wertvollen Grundwassers ist wesentliche Säule der bayerischen Klimaanpassungsstrategie.

Umweltminister Thorsten Glauber

Umweltminister Thorsten Glauber

 
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