Die gute Inanspruchnahme der OGS ist zum sicherlich darauf zurückzuführen, dass die Kinder von einem routinierten und beständigen Team betreut werden, zum anderen dort aber auch neben den schulischen Verpflichtungen, denen zwangsläufig jeder Schüler nachkommen muss, sehr viel Spaß, Entspannung und Freiraum geboten wird. Somit werden die meist anfänglichen und kritischen Assoziationen hinsichtlich der Bezeichnung "Offene Ganztagsschule", bei der oftmals ein Bild des permanenten und ohne jegliche Pausen versehenen Lernens am Nachmittag in den Köpfen der Kinder entsteht, über Bord geworfen, sobald sie das erste Mal die OGS besucht haben. Begründet werden kann dies auch mit der Gestaltung und dem Ablauf der Offenen Ganztagsschule, die unmittelbar nach Schulschluss beginnt.
Dazu begeben sich die Kinder zunächst zu den neuen Betreuungsräumen, die sich mittlerweile im Schulhaus selbst befinden, um dann gemeinsam mit dem Betreuungsteam in die benachbarte Mensa, die "Schmelleria", zum Mittag essen zu gehen. Schon alleine die Tatsache, dass diese jeden Tag frisch für die Kinder der OGS kocht, ist im Vergleich zu anderen Schulen nahezu ein Luxus, zumal das GFI-Mensateam auch stets darum bemüht ist, abwechslungsreiche Gerichte zu kochen. Nach dem gemeinsamen Essen, das von 12.50 bis etwa 3.20 Uhr andauert, schließt sich eine etwa vierzigminütige Erholungsphase für die Schüler an. Dafür werden den Kindern unterschiedliche Möglichkeiten angeboten, damit sie diese freie Zeit ganz nach ihren Interessen gestalten können. Gerade in dieser Phase treten die Kinder der unterschiedlichen Jahrgangsstufen miteinander in Kontakt, um gemeinsam zu spielen und Zeit zu verbringen. Während die einen dann ins Freie oder in die Turnhalle gehen, weil sie sich dort etwas nach dem Mittagessen austoben wollen, verweilen die anderen auf dem Pausenhof oder in der Aula und liefern sich ein spannendes Match an der Tischtennisplatte oder Kickern um die Wette. Aber auch die weniger sportbegeisterten Schüler kommen in der OGS aufgrund einer großen Auswahl an Brett- und Kartenspielen auf ihre Kosten oder können ihrer künstlerischen Kreativität freien Lauf lassen. Desweiteren laden die in den Betreuungsräumen vorhandenen Sofas dazu ein, sich mit Freunden zu unterhalten oder einfach mit einem Buch zu entspannen. Somit fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, dass sich die Kinder aufgrund des breitgefächerten Angebots an vielfältigen Aktivitäten in der OGS auch wirklich wohlfühlen und die freie Zeit ausgiebig genießen, bevor sie sich um 14 Uhr wieder in ihren Betreuungsräumen einfinden und mit den Hausaufgaben beginnen.
In der Lern- und Hausaufgabenzeit, die eine Stunde umfasst, jedoch individuell bis 16 Uhr verlängerbar ist, widmen sich die Schüler ausschließlich ihren schulischen Angelegenheiten und erledigen nicht nur die schriftlichen Hausaufgaben, sondern bereiten sich auch mündlich auf den nächsten Schultag oder kommende Tests vor. Unterstützt werden sie dabei vom erfahrenen Betreuungspersonal, das zum einen Hilfestellungen bei Fragen und Problemen gibt, zum anderen aber auch die Hausaufgaben anhand des verpflichtend zu führenden Hausaufgabenhefts auf Vollständigkeit überprüft.
Nach Erledigung der Hausaufgaben fängt dann die Freizeit der Schüler an, die sie wiederum an ihren Interessen orientiert gestalten können, denn dabei steht bis zum Ende der schulischen Veranstaltung um 16 Uhr vor allem der Spaß im Vordergrund, der schließlich auch in einer OGS keinesfalls zu kurz kommen darf. Hierbei gelingt es beispielsweise durch den Einsatz unterschiedlicher sportlicher und gemeinschaftlicher Spiele, dass sich die Kinder austoben und von einem ereignisreichen Schultag erholen können.
Für Fragen zum offenen Ganztagsangebot stehen das Direktorat sowie die Ganztageskoordinatorin, Cornelia Rieger, zur Verfügung.













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