Nabburg
08.07.2022 - 11:02 Uhr

Zahl der Straftaten sinkt im Raum Nabburg deutlich

Jedes Jahr stellt die Polizei den Sicherheitsbericht für die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg vor. In diesem Jahr gibt es einen besonders erfreulichen Punkt.

Günther Vierl (links) und seine Stellvertreterin Marion Zenger (rechts) stellten im Rathaus den Sicherheitsbericht für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg vor. Bild: Marko Pammer/exb
Günther Vierl (links) und seine Stellvertreterin Marion Zenger (rechts) stellten im Rathaus den Sicherheitsbericht für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg vor.

Jedes Jahr präsentiert der Leiter der Polizeiinspektion Nabburg, Günther Vierl, den Sicherheitsbericht für die Stadt Nabburg sowie die Gemeinden Altendorf und Guteneck. In diesem Jahr konnte er zusammen mit seiner Stellvertreterin Marion Zenger im Rathaus der VG Nabburg den drei Bürgermeistern Frank Zeitler, Johann Wilhelm und Markus Schiesl sowie Ordnungsamtsleiter Reinhard Schlosser Erfreuliches berichten: Die Zahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr im VG-Bereich extrem gesunken – und zwar von 350 im Jahr 2020 auf 213.

Den größten Anteil hatten laut einer Mitteilung aus dem Rathaus Rauschgiftdelikte mit 43 Fällen, gefolgt von den Diebstählen mit 34 Fällen. Dazu gab es Sachbeschädigungen, Straßenkriminalität und Verstöße nach dem Ausländerrecht. „Wir bemerken hier schon die Auswirkungen des Lockdowns im vergangenen Jahr. So hatte auch eine große Diskothek geschlossen, was einen Rückgang bei der Gewaltkriminalität mit sich brachte“, so Vierl.

Dabei lag die Aufklärungsquote bei 77 Prozent und damit weit über dem bayernweiten Durchschnitt von 67 Prozent. "Faktisch heißt das, dass über drei Viertel aller Straftaten aufgeklärt werden konnten," freuten sich die Bürgermeister und bedankten sich in diesem Zusammenhang bei den Beamten.

Das von Günther Vierl und seiner Stellvertreterin Marion Zenger gezogene Fazit erfreute die Anwesenden: „Die Sicherheitslage ist gut." Das galt auch im Hinblick auf Verkehrsunfälle. Hier gibt es zwar für die Kommunen keine einzeln ausgewiesene Statistik. Ein Schwerpunkt aber lag nach Angaben von Günther Vierl auf Wildunfällen. Ein großer Aufreger vieler zurückliegender Jahre – nämlich die Wohnungseinbrüche – hatte im vergangenen Jahr keine Bedeutung. Kein einziger Einbruch wurde registriert, im Jahr zuvor waren es vier.

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