19.06.2019 - 15:22 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Die Natur spielt mit

Golfplätze bemühen sich um lebendige Artenvielfalt.

Golf & Natur
von Alexander Alt Kontakt Profil

Der Aufenthalt in der Natur ist eine der schönsten Facetten des Golfspielens. Die Sportler lieben nicht nur das Grün, sondern auch die Vegetation. Viele Golfplätze hebeln inzwischen das Vorurteil aus, dass überkultivierte Golfplätze Flora und Fauna schaden. Wissenschaftler, Naturschützer und Greenkeeper arbeiten zusammen, um die lebendige Artenvielfalt auf Golfplätzen zu erhalten oder sogar zu erweitern. Beispielhaft errichten Golfclubs Nistkästen für kleinere Vogelarten oder Sitzstangen in Roughs und Ausgleichsflächen für Greifvögel.

Golf & Natur

Der Golfsport lebt von der Landschaft und dem Umweltbewusstsein der aktiven Sportler, die im Einklang mit Natur und Umwelt spielen wollen. An diese Philosophie lehnt sich das Umweltprogramm „Golf & Natur“ des Deutschen Golf Verbandes (DGV) an, das den Golfclubs praxisnahe Anleitungen für eine umweltgerechte Zukunft liefert. Das Qualitätsmanagement dieses Programms appelliert aber nicht nur an den Umweltgedanken, sondern liefert auch handfeste Argumente für wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Etliche Clubs beteiligen sich an dem Programm. Die Bemühungen werden mit Zertifikaten in Gold, Silber und Bronze belohnt.

Umweltschutz lohnt sich

Dieser Umweltgedanke zahlt sich aus. Clubs, die sich diesem Qualitätsmanagement unterziehen, haben Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Golfanlagen. Ein weiterer Vorteil ist die Weiterentwicklung der regionsspezifischen Eigenarten jedes Golfplatzes. Mit der Teilnahme an dem Programm steigert sich die Glaubwürdigkeit gegenüber Naturschutzorganisationen. Ein wesentlicher Aspekt ist auch die Kosteneinsparung durch den bewussten Umgang mit Ressourcen.

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