Netzaberg bei Eschenbach
03.04.2024 - 12:30 Uhr

Unfall in Netzaberg bei Eschenbach: Mehrere Verletzte und hoher Schaden

Ein Unfall an der Kreuzung Netzabergstraße / George-Marshall-Straße in Netzaberg bei Eschenbach führte am Mittwochmorgen zu mehreren Verletzten, hohem Schaden und einem Einsatz von über 20 Rettungskräften.

Mehrere Personen sind bei einem Unfall in Netzaberg am Mittwochmorgen verletzt worden. Symbolbild: Patrick Seeger / dpa
Mehrere Personen sind bei einem Unfall in Netzaberg am Mittwochmorgen verletzt worden.

Weil ein 29-jähriger US-Amerikaner zwei stehende Autos vor ihm übersehen hatte, passierte am Mittwoch, 3. April, gegen 7.55 Uhr auf der Kreuzung Netzabergstraße / George-Marshall-Straße ein größerer Unfall mit mehreren Verletzten. Laut Polizei wollte ein 33-jähriger Amerikaner mit seinem Auto nach links abbiegen und musste wegen entgegenkommender Fahrzeuge warten, wodurch auch eine hinter ihm fahrende 33-jährige Amerikanerin mit einem 8 Monate alten Baby an Bord anhalten musste. Der 29-Jährige habe dies jedoch nicht bemerkt und sei auf das Auto der Frau aufgefahren. Dadurch sei ihr Auto auf das vordere Auto geschoben worden.

Laut Polizei wurden die Insassen der vorderen beiden Autos leicht verletzt und durch den Rettungsdienst erstversorgt. Eine Behandlung im Krankenhaus sei bei keiner Person notwendig gewesen. Die beide hinteren Autos mussten abgeschleppt werden. Der durch den Unfall entstandene Schaden wird auf insgesamt 23.000 Euro geschätzt.

Die Eschenbacher Feuerwehr war laut Polizeibericht mit 13 Personen vor Ort, die Lagerfeuerwehr Grafenwöhr mit 8. Sie übernahmen die Verkehrslenkung, das Binden von ausgelaufenen Betriebsstoffen und das Reinigen der Fahrbahn. Den 29-jährigen Fahrer des hinteren Fahrzeugs erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.