18.12.2018 - 10:15 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Ein Andrang wie nie zuvor

Der zweite Tag des kunsthandwerklichen Weihnachtsmarktes in Neualbenreuth bringt mit Glühweinwetter und Schneeflocken adventliche Stimmung: Besucher drängen sich scharenweise durch den liebevoll geschmückten Ort mit seinen vielen Angeboten.

Die Großkonreuther Alphornbläser lockten viele Zuhörer an.
von Autor ENZProfil

Schon bald nach Beginn zogen die Großkonreuther Alphornbläser mit ihrem Spiel unter dem Christbaum die Gäste an. Sie waren fasziniert, wie die Musiker ihren riesigen Instrumenten die Töne entlockten. Unter der Leitung des Musiklehrers Markus Werner, der einige Erläuterungen zum Instrument und zu den Musikern gab, erklangen nicht nur weihnachtliche Melodien, sondern auch Polka, Walzer, Marsch und alpenländische Lieder. Dass die jüngste Bläserin erst 11 Jahre und der älteste fast 80 Jahre alt sind, rief allgemeine Bewunderung hervor. Missklänge waren nicht zu hören.

Programm für Kinder

Da dieser Weihnachtsmarkt mit seinen vielen Märchengruppen einen besonderen Anziehungspunkt für Familien bildet, kam es durch den Besucherandrang sogar beim Stockbrotbacken für Kinder zum Stau. "Das gab es noch nie, dass bei mir Schlange gestanden wird", meinte Brigitte Meyer vom Fremdenverkehrsverein, die seit Jahren dieses Kinderprogramm betreut. Auch beim Kerzenziehen und Filzsterne ausschneiden waren die Kinder wieder begeistert dabei. Der Nikolaus verteilte noch einmal Geschenke, und auch beim Kunstschmied schauten gern viele zu.

Ein wichtiger Part kam den fleißigen Helfern zu, die die Feuerstellen ständig mit Brennholz versahen, an denen die Besucher sich aufwärmen konnten. Die Partnergemeinde Vál in Ungarn bot an ihrem Stand Lángos und Palinka an. Besonders der Palinka hatte es in sich und war das probate Mittel zum Aufwärmen.

Kommen und Gehen

Dazu geeignet war auch der Glühwein mehrerer Stände, der reißenden Absatz fand oder die verschiedenen Heißgetränke des Sportvereins - von heißem Eierlikör bis zu "Winterzauber". Die Plätze im Tillensaal waren bei Kaffee und Kuchen ständig fast vollständig belegt. Doch das Kommen und Gehen ermöglichte es jedem, einen freien Platz zu finden.

So richtig romantisch wurde es mit Einbruch der Dämmerung, als die vielen Lichter den Ort in Weihnachtsflair versetzten. Auch der Rauschgoldengel in der Judengasse hatte sich erholt und strahlte im Licht eines Scheinwerfers jeden zum Abschied mit einem Lächeln an.

Die ungarische Partnergemeinde Vál bot Lángos und Palinka an.
Der Glühweinstand des Fremdenverkehrsvereins war dicht umlagert.
Dampfende Gerichte waren am Stand des Fremdenverkehrsvereins heiß begehrt.
Am zweiten Tag des Weihnachtsmarktes freuten sich die Veranstalter über die zahlreichen Besucher.
Noch einmal verteilte der Nikolaus Geschenke.
Blick über den Marktplatz in stimmungsvoller Beleuchtung.
Gern nutzten die Besucher die Möglichkeit, sich im Tillensaal bei Kaffee und Kuchen aufzuwärmen.
Der Rauschgoldengel schenkte jedem zum Abschied ein strahlendes Lächeln.
Dem Kunstschmied wurde gern zugeschaut.
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