19.02.2019 - 14:54 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Ganz schön eingespannt

Der scheidender Seniorenbeauftragte Franz Danhauser berichtet in der Gemeinderatssitzung über seine Arbeit.

Der Seniorenbeauftragte Franz Danhauser (Zweiter von links) legte seinen Bericht dem Marktgemeinderat vor. Hier mit dem Zweiten Bürgermeister Christian Hebert, Bürgermeister Klaus Meyer und Bürgermeister-Stellvertreter Christian Maischl (von links).
von Autor ENZProfil

Franz Danhauser ist jüngst in der Sitzung des Gemeinderats für seine ehrenamtliche Arbeit mit der Ehrenmedaille der Marktgemeinde Neualbenreuth ausgezeichnet worden. Zuvor legte der Seniorenbeauftragte letztmalig seinen Bericht vor und verabschiedete sich damit aus diesem Amt. Der Rückblick begann mit der Vorstellung der Seniorenarbeit im Landkreis und ihren umfangreichen Angeboten. Weiterhin trug Danhauser die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres in der Marktgemeinde vor: Sie beginnen jeweils mit dem Seniorennachmittag der Pfarrei Wernersreuth, darauf folgt der Seniorenfasching in Neualbenreuth mit der Falkenberger Zoiglmusik.

Als besonderes Erlebnis für die Senioren des Landkreises bezeichnete Danhauser die Maiandacht in der Stadtpfarrkirche in Tirschenreuth. Danhauer erinnerte an den Seniorenausflug im Juni nach Tirol, an das Kaffeekränzchen und an den Vortrag von Dr. Wolfgang Fortelny aus Waldsassen über die Themen Schlaganfall, Herzinfarkt und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auch an dem sehr gut angenommenen monatlichen Frauentreff nehme er sehr gern teil, sofern es terminlich möglich ist - schließlich sei er da der "Hahn im Korb", so Danhauser weiter.

Im Januar habe er noch einmal zu einem Seniorenfasching in die Bruder-Claus-Stuben eingeladen. Leider hätten seine Helferinnen dort die WC-Räume in einem schlimmen Zustand vorgefunden. Die Verursacher konnten noch nicht festgestellt werden. Ein weiterer Punkt seiner Arbeit sind die Gratulationen zu runden Geburtstagen ab 80 Jahre und zu Ehejubiläen gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Pfarrer. Das war im vergangenen Jahr 19 Mal der Fall. Auch treffen sich die "Alten Herren" regelmäßig beim Tillenwirt. Das alles zeigt, dass man als Seniorenbeauftragter ganz schön eingespannt sei, so Danhauser.

Glücklicherweise gebe es in der Gemeinde keine größeren Probleme mit den Senioren. Alle fühlten sich durchweg gut aufgehoben. Abschließend bedankte er sich bei allen freiwilligen Helfern im Frauenbund, der Pfarrcaritas oder dem Roten Kreuz und besonders bei Edeltraud Köstler und seiner Frau Evi Danhauser für ihr Engagement. Ohne sie wäre vieles nicht machbar. Er werde nun - wie bereits angekündigt - sein Amt in jüngere Hände abgeben.

Beate Ott - die stundenweise für das Projekt "Generationenfreundliche Kommune" dank Förderung eingestellt werden konnte - wird dieses Amt übernehmen. Franz Danhauser wünschte ihr dazu eine glückliche Hand und alles Gute. Auch beim Marktgemeinderat bedankte er sich für die gute und unbürokratische Zusammenarbeit. Er betonte noch einmal, dass er sein Amt gern ausgeübt habe.

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