04.09.2019 - 15:53 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Hilfe für Körper und Geist

Wie bringt man das Leben ins Gleichgewicht? Antworten darauf gab es bei einem Gesundheitstag, den das Burnout-Netzwerk zum vierten Mal im Sibyllenbad auf die Beine stellte.

Der Werkleiter des Sibyllenbades, Gerhard Geiger (Zweiter von rechts), und die Leiterin der Gäste-Information, Ursula Stingl (vorne links), begrüßten die Mitglieder des Burnout-Netzwerkes zum Gesundheitstag.
von Autor ENZProfil
Angelika Löwy plädierte für ein Leben in Balance ohne Chemie.
Bastian Lobeck hilft jungen Männern bei der Suche nach Verwirklichung.
Carmen Duffner stellte ihre Energiebilder vor.
Im Erdgeschoss des Sibyllenbades fanden die Aussteller ihren Platz.
Ulrich Abele referierte zum Thema "Was brauche ich für ein gesundes Leben?".
Erika Thieme zeigte dem Stress die rote Karte.
Ulrike Jung ging Schlafprobleme an.
Manuela Borzel begleitet Menschen aus der Krise in Umbrüchen und arbeitet dabei mit dem Sibyllenbad zusammen.

Bereits am Vorabend trafen sich die Referenten im Hotel Pyramide. Die Leiterin der Gäste-Information, Ursula Stingl, freute sich, dass wiederum Neualbenreuth für den Gesundheitstag ausgewählt wurde. Sie stellte die Marktgemeinde vor und fand vielfach Zustimmung, dass es hier ideale Voraussetzungen gebe, einem Burnout in dieser hektischen Zeit vorzubeugen. Werkleiter Gerhard Geiger zeigte sich überzeugt, dass sowohl das Sibyllenbad als auch die Landschaft einen schönen Rahmen bildeten, um die mit Burnout zusammenhängenden Probleme anzugehen.

Die Geschäftsleiterin des Burnout-Netzwerkes, Ulrike Ditz, fasste die Ziele des Burnout-Netzwerkes zusammen: Es sollen Hilfsangebote komprimiert und umsetzbare Programme entwickelt werden. Jede Zeit habe ihre gesellschaftlichen Herausforderungen. Psychische Probleme seien verstärkt ein Thema, weil Werte verloren gingen. Patrick Wind vom Burnout-Netzwerk stellte fest, dass in Neualbenreuth auf allen Ebenen engagiert daran gearbeitet werde, dieses Thema zu positionieren.

Das Programm des Gesundheitstages lockte Zuhörer aus der ganzen Region an. Patrick Wind stellte das vom Burnout-Netzwerk geförderte Dokumentardrama "Grau ist keine Farbe" vor. Darin zeigen Münchener Abiturienten psychische Belastungen bei Schülern auf. Mit Unterstützung des Burnout-Netzwerkes wird ein "Tag für psychische Gesundheit" an den Schulen in Bayern eingeführt.

Wechselspiel der Organe

Referentin Angelika Löwy plädierte für ein Leben in Balance ohne Chemie. Dieses sei der "Schlüssel der Gesundheit zu mehr Lebensqualität". Sie befasste sich mit den Themen Entgiftung und Nährstoffversorgung und erläuterte das Wechselspiel der Organe. "Was brauche ich für ein gesundes Leben?" lautete das Vortragsthema von Ulrich Abele. Er stellte seine "Vieva-Vital-Analyse" vor: Hier werden mit modernster Technik verschiedene Parameter wie der Säure-Basen-Haushalt, die Nährstoffversorgung, die Belastung durch Schwermetalle und Toxine, die Leber- und Nierenfunktion, der persönliche Stress-Index und vieles mehr analysiert. Mit Hilfe dieser Informationen könne man gegensteuern, bevor sich Krankheiten bemerkbar machten.

"Zur gesunden Lebensführung gehört auch ein gesunder Schlaf, der Jungbrunnen für Körper und Geist ist", meinte Ulrike Jung. Der Schlaf sei die wichtigste Säule für psychische Gesundheit und spiele auch in der betrieblichen Gesundheitsprävention eine große Rolle. Mit gesunder Ernährung befassten sich Eva Ristl und Heidi Siegert. Ristl setzt ganz auf die Natur mit Wildkräutern und Beeren, Siegert plädiert auch für Nahrungsergänzungsmittel.

Birgit Wohl widmet sich ganz den Problemen von Frauen und begleitet sie auf dem Weg von Wünschen und Träumen hin zu echten Zielen. Sie nennt sich deshalb auch "Zielplanerin für Frauen". Eine andere Zielgruppe spricht Bastian Lobeck an: Er hilft jungen Männern, aus alten Mustern auszubrechen und eine erfüllte Partnerschaft zu leben. An seiner angestoßenen Diskussion zur Selbstverwirklichung schieden sich die Geister: Die einen stimmten zu, andere waren der Meinung, dass die Erfüllung von Pflichten im Leben häufig wichtiger sei als die Suche nach Verwirklichung. Erika Thieme zeigte, wie man mit Sport und Atemübungen dem Stress begegnen kann.

Neue Perspektiven

Manuela Borzel begleitet Menschen bei Veränderungsprozessen, ausgelöst durch Krankheit, Unfall, Trennung oder Jobverlust. Sie möchte den Betroffenen neue Perspektiven eröffnen. Auch begleitet sie Veränderungsprozesse in Unternehmen. Ihre Seminare stehen unter dem Motto "Faire Trennung für Unternehmen". Weiterhin widmet sie sich dem Thema Mobbing.

Neben den Vorträgen gab es auch diverse Stände zu besichtigen. So zeigte Carmen Duffner Bilder, die das Herz ansprechen, inspirieren und Energie spenden sollen.

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