01.04.2019 - 15:31 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Ein Mann mit Prinzipien und stets um Ausgleich bemüht

Es war eine große Runde, die zum 85. Geburtstag von Werner Altnöder im Gasthof "Zum Tillenblick" in Neualbenreuth zusammen kam.

Seinen 85. Geburtstag feierte Werner Altnöder (Bildmitte vorne, im Anzug) mit Kindern, Enkelkindern, Verwandten, Freunden, Bürgermeister Klaus Meyer, Pfarrer George Parankimalil, Seniorenbeauftragter Beate Ott, Edeltraud Köstler (von links) sowie Vertretern der Vereine.
von Autor ENZProfil

Es war eine große Runde, die zum 85. Geburtstag von Werner Altnöder im Gasthof "Zum Tillenblick" in Neualbenreuth zusammenkam. Neben Kindern, Enkelkindern, Verwandten und Freunden waren es Bürgermeister Klaus Meyer, Pfarrer George Parankimalil, als Vertreterin der Pfarrei Edeltraud Köstler und Seniorenbeauftragte Beate Ott.

Bürgermeister Klaus Meyer, der auch im Namen der CSU-Ortsgruppe die Glückwünsche überbrachte, würdigte die Arbeit des Jubilars als Marktrat. Hier war er ununterbrochen von 1964 bis 1978, davon zuletzt als Zweiter Bürgermeister tätig, dann noch einmal von 1984 bis 1996, davon in der letzten Wahlperiode als Dritter Bürgermeister. Für diese Tätigkeit erhielt er die kommunale Dankurkunde im Jahr 1988. "In deiner Amtszeit waren all die Entscheidungen zu treffen, die Neualbenreuth zu dem gemacht haben, was es heute ist. Du hast mit Altbürgermeister Köstler und dem jeweiligen Gremium Neualbenreuth auf den richtigen Weg in die Zukunft gebracht", so das Gemeindeoberhaupt. "Dazu gehören das Sibyllenbad, die Erschließung der Quellen und der Wasserleitungen, der Bau von Kanal und Kläranlage und die Erschließung der heutigen Wohngebiete Kirchberg und Bergäcker", so Meyer weiter. Als CSU-Mitglied habe er sich seit 1965 politisch für die Heimatgemeinde engagiert. Dabei sei er immer ein Mann mit Prinzipien gewesen, habe auf das Ganze geschaut und den Ausgleich gesucht. So war er auch Ratgeber in den verschiedenen Vereinen und habe als ehrenamtlicher Vorstand in der Raiffeisenbank Neualbenreuth mitgearbeitet.

Auch als Land-, Teich- und Forstwirt habe er die Entwicklung des Ortes mitgeprägt. "Du warst mir gegenüber immer loyal, hilfsbereit, und ich habe dich auch immer als Vorbild im Gemeinderat und als Menschen gesehen", betonte der Bürgermeister und wünschte noch viele glückliche Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit im Kreise der Familie. Da der Jubilar in zahlreichen Vereinen aktiv war, kamen zur Gratulation auch ihre Vertreter. Manfred Bauer und Daniel Grillmeier vom TSV wiesen bei ihrer Gratulation darauf hin, dass Werner Altnöder seit dem 11. Juni 1949 dem Verein angehört und somit ein Gründungsmitglied ist. Für die Feuerwehr gratulierten Stefan Keil und Christian Löw, für den OWV-Zweigverein Eva Ristl. Vom Musikverein Ernestgrün, dem der Jubilar seit 1982 angehört, überbrachten Eduard Frank und Willy Müller die Glückwünsche und bedankten sich für mannigfaltige Hilfe.

Mit den Worten: "Du bist ein großes Vorbild für uns" gratulierte im Namen des Männergesangvereins, dessen Mitglied der Jubilar seit 1. Januar 1960 ist, Ferdinand Köstler. Er wünschte, dass man noch oft gesellig zusammenkommen könne. Für die Reservisten- und Soldatenkameradschaft, der der Jubilar seit 46 Jahren angehört, gratulierten Meinhard Köstler und Werner Plonner. Sie bedankten sich für die Treue.

Der Jubilar begrüßte mit einer spritzigen Rede seine fünf Kinder, seine besten Freunde, auf die man sich verlassen kann, und alle anderen Gäste. Auf die Frage, wie man es schafft, den 85. Geburtstag in solcher Frische zu begehen, gab er sein Rezept preis: Viel arbeiten, ein vogelwildes Leben führen, alles positiv sehen und sich nicht ärgern, miteinander reden und - ganz wichtig - lieber auf etwas verzichten als sich zu streiten.

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