17.04.2019 - 13:20 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Wasser ist das Gold der Zukunft

Die Quellen, die Neualbenreuth mit Trinkwasser versorgen, besichtigte der Marktrat vor seiner jüngsten Sitzung. Beim Ortstermin zeigte sich: Die Anlagen müssen in nächster Zeit saniert werden.

Zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung besichtigte der Marktrat die Quellen der Wasserversorgung.
von Autor ENZProfil

Die Quellen wurden 1928 gefasst, als der Ort eine Wasserleitung bekam. Jetzt entsprechen einige technische Details nicht mehr den modernen Anforderungen: Deswegen stehe in den kommenden Jahren eine Sanierung der Quellen an. Wasserwart Konrad Hart erläuterte den Mitgliedern des Marktgemeinderats, was geändert werden muss und welche Richtlinien zu berücksichtigen sind. „Wasser ist das Gold der Zukunft“, stellte Bürgermeister Klaus Meyer fest. Er dankte Konrad Hart für seine hervorragende Arbeit. Dank dieser und der Quellen sei die Wasserversorgung in der Gemeinde gesichert.

Bei der Sitzung im Rathaus im Mittelpunkt stand der Bericht von Bürgermeister Klaus Meyer. Er kündigte einen großen Fortschritt in der Mobilfunkversorgung an. Die Telekom habe den Ausbau der Standorte Grenzlandturm und Fernsehumsetzer beim Sibyllenbad angekündigt. Um eine lückenlose Versorgung zu erreichen, werde auch der Antrag bei der Regierung zum weiteren Ausbau weiter verfolgt.

Erfreuliche Zahlen nannte Meyer im touristischen Bereich: Die Übernachtungszahlen seien im März insgesamt um 11 Prozent gestiegen. In der Einzelbewertung könnten private Vermieter ein Plus von 18,9 Prozent und die gewerblichen Vermieter einen Zuwachs von 14,7 Prozent verbuchen. Meyer verwies auf das gemeinsame Projekt „Die Entwicklung der grenzüberschreitenden Aktivitäten zwischen Heiligenberg und Tillenberg“ und konkret die Eröffnung des Quarzweges in Tachov/CZ. Dorthin werde am 28. Mai nachmittags eine Gemeindefahrt stattfinden. Auch an eine Ikom-Sitzung im Rathaus Neualbenreuth erinnerte Meier: Hier wurden neben den touristischen Aktivitäten auch die aktuellen Vorhaben, etwa das Klärschlamm-Projekt, mit den einzelnen Verbandsmitgliedern besprochen.

Die Markträte erfuhren weiter, dass die Sanierung der Schulturnhalle im Zeitplan liege und dass der Ausbau der Staatsstraße 2175 Maiersreuth-Hardeck derzeit ausgeschrieben sei. Die Submission sei am 25. April geplant, man hoffe auf einen baldigen Baubeginn. Für die Baumaßnahmen am Badehaus Maiersreuth stehe noch die Baugenehmigung des Landratsamts aus. Und für den Fuß- und Radweg von der Platzermühle nach Ernestgrün müsse das Brückenbauwerk neu geplant werden. Das Hochbauamt habe dem vorgelegten Entwurf nicht zugestimmt.

Bürgermeister Klaus Meyer informierte auch über die neuen erweiterten Öffnungszeiten des Rathauses. So wird in Zukunft zusätzlich zu den bestehenden Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr) auch am Montag von 14 bis 16 Uhr geöffnet sein. Dienstag und Mittwoch bleibt das Rathaus nachmittags geschlossen.

In der Diskussion fragte Johannes Saalfrank, wer festgelegt habe, was beim neuen Beschilderungssystem berücksichtigt wird. Dazu konnte Klaus Meyer berichten, dass einige Schilder noch fehlten und die Ausschilderung noch nicht perfekt sei. Darüber hinaus wolle er alle Wirte zu einer Zusammenkunft einladen, um über diese Problematik zu diskutieren und Differenzen auszuräumen.

In der Sitzung informierte das Gemeindeoberhaupt über Auftragsvergaben im nichtöffentlichen Teil der vorangegangenen Sitzung: 3800 Euro kostet ein Bodengutachten im Zuge des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße Poxdorf (Dr. G. Pedall, Haag). Daneben erteilte der Marktrat Aufträge für die Sporthallen-Sanierung: Fliesenarbeiten (Fliesen Pollak, Wunsiedel) in Höhe von 25.700 Euro, Sportboden/Prallwände (Sportböden-Systeme, Osnabrück) 130.700 Euro, Sportgeräte (Gotthilf Benz Turngerätefabrik, Winnenden) 23.600 Euro. Die Architektenleistungen für die energetische Fassadensanierung der Grundschule gehen an das Büro Schabner, Bärnau, für 69.899,53 Euro.

Eine moderate Anpassung der Verwaltungsgebühren nach den Vorgaben der Haushaltskonsolidierung des Marktes Neualbenreuth zum 1. April billigte der Marktrat.

Einstimmig wurde Beate Ott zur Seniorenbeauftragten ernannt, zudem wurde die Vereinbarung zwischen dem Zweckverband Ikom Stiftland und den Verbandsmitgliedern für die touristische Vermarktung der Ferienregion Stiftland angenommen. Einigkeit herrschte auch über die Fortführung des Energieeffizienz-Netzwerkes für Kommunen im Landkreis Tirschenreuth.

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