20.10.2019 - 15:30 Uhr
Neudorf/Luhe-WildenauOberpfalz

Mit Drehleiter zur Kirwa

Die ersten beiden Tage der Neidaffer Kirwa machten Appetit auf mehr. Der TSV begann die Party, die KLJB setzte sie fort und die Oberwildenauer Feuerwehr war auch gefragt.

Rudi (links stehend) udn Werner (rechts) mit Reinhold Seidl beim Stimmung machen
von Hans MeißnerProfil

Zur guten Tradition der Neidaffer Kirwa gehört mittlerweile, dass der TSV Neudorf am Freitag die Festtage startet. Die AH-Mannschaften der DJK Irchenrieth und des heimischen TSV Neudorf treten gegeneinander an. Die Neudorf waren in diesem Jahr freundliche Gastgeber und überließen den Irchenriethern den Sieg.

Bei der anschließenden Feier im Sportheim ging es dann richtig rund. Die Irchenriether brachten wie üblich ihre AH-Seniorenmusiker als Stimmungsgaranten mit. Rudi am Schlagzeug und Werner am Akkordeon sorgten mit ihrer Musik und ihren Witzeeinlage für richtig gutes Kirchweihfeeling. Nur ganz wenige Plätze waren noch frei, auch die Speisen gingen im Laufe der Zeit aus.

Der Samstag war für die KLJB und die Kirwapaare ein langer Tag. Schon morgens ging es in den Wald, um den Kirwabaum zu holen. Dann musste er geschält und geschmückt werden. Das ist traditionell die Aufgabe der Mädchen. Nach einer Stärkung zur Mittagszeit, ging es ans Aufstellen des Festsymbols.

Mittels maschineller Unterstützung, Radlader zum Anheben und Seilwinde zur Sicherung und Unterstützung der kräftigen Männer an den „Goisen“ reckte er sich in den Himmel. Alles hörte dabei auf Bernhard Vogl, der gekonnt die Kommandos gab. Als der Baum sicher in der Halterung stand, waren alle mit dem Werk zufrieden.

Mit einem kleinen Malheur mussten die Helfer kurz vor Ende der Aktion kämpfen. Die Aufhängung des oberen Kranzes verhakte sich und löste sich nicht von selbst. Aber wozu hat man Freunde. Ein Anruf bei der Nachbarfeuerwehr aus Oberwildenau genügte und die Fachleute für schwierige Situationen rückten mit der Drehleiter an. Gruppenführer Herbert Pschierer stieg bis zur letzten Sprosse empor und behob das Problem im Handumdrehen. Die Kirwa konnte weitergehen.

Am Abend stieg dann die Kirwa-Party im Vereinszentrum. Die Band „mir 3 und Du“ sorgten dabei für gute Stimmung. Die Kirwapaare und die zahlreichen Gäste gingen richtig gut mit, so dass sich der Saal im Vereinszentrum zu einem Tollhaus verwandelte. Bis weit nach Mitternacht wurde ausgelassen gefeiert, hoffentlich haben einige daran gedacht, dass es am Sonntagmorgen schon wieder weiter geht.

Sehr gut war das TSV Sportheim gefüllt
Noch liegt er ruhig im Schulhof, der Kirwabaum 2019
Langsam, mit viele Gefühl und Vorsicht, geht es in die Luft.
Es wird nicht mehr lange dauern und der Baum steht wieder senkrecht.
Die Oberwildenauer Feuerwehr war der Retter in der Not und löste die Verhakung des oberen Kranzes.
Rudi und Werner (von links).
Das fast vollbestzte TSV Sportheim.
Rudi, Reinhold Seidl und Werner (von links).
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.