Michael Müller aus Grünau wurde zum neuen Jagdvorsteher gewählt, auch weitere Posten wurden neu besetzt. Die Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern funktioniert mittlerweile bestens und ist sehr harmonisch.
Vor fünf Jahren hat es Johann Schlegl angekündigt, dass er bei den nächsten Wahlen nicht mehr zur Verfügung steht, das hat er nun auch wahr gemacht.
Für Jagdvorsteher Johann Schlegl ist erfreulich, dass sich Jagdgenossenschaft und Jagdpächter zusammengerauft haben und anfängliche Missverständnisse ausgeräumt sind. "Jetzt flutscht es", sagte Schlegl. Im vergangenen Jahr wurde einiges geschaffen, Wege wurden geschottert, Wegbepflanzung zurückgeschnitten. "Zum Glück wurden wir fertig, bevor die große Hitzewelle kam, da hätten wir keine Chance mehr gehabt, die Feldwege aufzureißen."
Kassier Anton Lorenz legte ebenfalls zum letzten Mal seinen Bericht vor. Aufgrund der vielen Maßnahme wurde ein leichtes Plus eingefahren, die Gesamtlage der Kasse ist noch gut, so Lorenz.
Dritter Bürgermeister Hans Meißner dankte der Neudorfer Jagdgenossenschaft für die Arbeit, die die Marktverwaltung auch entlaste.
Der scheidende Jagdvorsteher Johann Schlegl dankt seinen Mitstreitern für die 40-jährige Zusammenarbeit, die stets von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt war.
Die Neuwahl brachten folgendes Ergebnis: Jagdvorsteher ist Michael Müller aus Grünau, neuer Stellvertreter ist Matthias Götz, neuer Kassier wurde Georg Meißner und neuer Schriftführer ist Michael Gräf, der neue Geschäftstellenleiter der Marktgemeinde. Als Beisitzer wurden Wolfgang Schraml und Georg Kick aus Grünau gewählt. Die Kasse wird in Zukunft von Günther Weiß und Josef Trummer geprüft.
Jagdpächter Jürgen Lehnert berichtete von einem erfolgreichen Jagdjahr. In seinem Revier hat er drei feste Jäger und zwei Jagdgäste, die ihn unterstützen. Der Abschussplan wurde erreicht. Fünf Rehe wurden erlegt, zwei fanden den Straßentod. Ein Schmaltier wurde ebenfalls erlegt, eine Hirschfest war die Folge. Erfreulich war, dass auch vier Sauen erlegt wurde. Hier zahlte sich die stets Präsenz aus. Erlegt wurden auch acht Füchse, 17 Enten und acht Kormorane.
Alfons Schmidt berichtete aus seinem Revier. Auch er erfüllte den Abschussplan, es fielen zwei Rehe dem Straßenverkehr zum Opfer. Die Wildschäden durch Wildschweine wurden nicht weniger und seien weiterhin ein Problem. Trotz der schwierigen Jagd konnte er sechs Schwarzkittel erlegen.













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