Neudorf/Luhe-Wildenau
12.01.2022 - 12:18 Uhr

Trauer um den Neudorfer Josef Götz

Josef Götz starb unerwartet am Dreikönigstag. Bild: hme
Josef Götz starb unerwartet am Dreikönigstag.

Unter großer Anteilnahme wurde am Dienstag Josef Götz zu Grabe getragen. Beim gemeinsamen Spaziergang am Dreikönigstag war Götz, liebevoll „Meierl-Buwe“ genannt, am „Kammerer-Eck“ – unweit von seinem Wohnhaus - zusammengesackt. Zufällig waren fachkundige Ersthelfer vor Ort, der am Autohaus Post angebrachte Defibrillator war nur wenige Meter entfernt und kam in kürzester Zeit zum Einsatz. Die Ersthelfer leisteten vorbildlich Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes. Die Neudorf Feuerwehr rückte aus und sicherte den Ort ab. Rettungshubschrauber und Notarzt waren schnell vor Ort. Dennoch blieben alle Bemühungen um das leben von Josef Götz erfolglos.

Josef Götz ist in Neudorf geboren und hat sein Dorf nie richtig verlassen. Solange es seine Gesundheit zuließ, war er auf allen Veranstaltungen mit seiner Frau Gertraud zu sehen. Er interessierte sich für das Dorfleben in Neudorf, solange es sein Gesundheitszustand zuließ.

Nach der Schulzeit hatte er zunächst den elterlichen Hof übernommen. Nach seiner Eheschließung mit seiner Gertraud führte er den Betrieb zu Hause nur noch im Nebenerwerb. Sein Hauptarbeitsplatz war fortan die damalige Detag, heute Flachglas, zunächst in Weiden, dann viele Jahre in Wernberg.

Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, heute zählen auch drei Enkelkinder zur Familie. Tochter Susanne, wohnhaft in Söll in Tirol, hatte noch zu Weihnachten ihre Familie in Neudorf besucht.

Solange es seine Gesundheit zuließ, half Josef Götz seinem Sohn Hubert bei der Arbeit auf dem Hof. Am offenen Grabe verabschiedeten sich die Kameraden der Neudorfer Feuerwehr, der Krieger- und Soldatenkameradschaft Neudorf und der Siedlergemeinschaft.

 
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