16.12.2020 - 15:44 Uhr
Neuenhammer bei GeorgenbergOberpfalz

Franz Xaver von Schönwerth daheim angekommen

Erika Eichenseer zieht einen Schlussstrich unter ein erfolgreiches Projekt. Wie ihre Mitstreiter hofft sie auf eine Einweihung des Sagen- und Märchenpfads "Auf Schönwerths Spuren im Zottbachtal" in Neuenhammer im nächsten Jahr.

Erika Eichenseer (rechts) steht dem BR-Fernsehteam um Autorin Angelika Vogel (links) Rede und Antwort. Als Akteurin ist auch Julia Beugler (Zweite von rechts) im Einsatz. Das Geschehen verfolgt auch Künstler Thomas Simon (Zweiter von links).
von Josef PilfusekProfil

Bei der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft ist die Freude groß. „Der Sagen- und Märchenpfad ist fertig“, freuen sich Präsident Johann Walbrunn sowie seine Stellvertreter Erika Eichenseer und Josef Beimler. Großen Anteil daran hat Eichenseer, die nicht müde wird, das Projekt in Neuenhammer der Öffentlichkeit vorzustellen und dafür zu werben.

„Die inzwischen angebrachten Texttafeln sowohl im Informationspavillon als auch and den Kunstobjekten erklären die jeweiligen Geschichten“, erläutert die Vizepräsidentin. Wie alle Verantwortlichen der Gesellschaft freut sie sich auf viele Besucher und Wanderer. Dabei weist sie darauf hin, „dass der Waldweg entlang des Zottbachs jederzeit kostenlos zugängig ist“.

Laut Eichenseer werde in Kürze auch ein Textheft und ein Begleitheft für Lehrer erscheinen. Beides könne im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein (Tourismusbüro) und im Gasthaus „Hammerwirt“ gegen eine geringe Gebühr erworben werden. Dazu kommt Anfang Januar eine CD mit dem Titel „Geschichten aus dem Zottbachtal“. Auf dieser sind die Texte am Sagen- und Märchenpfad mit Musikeinlagen zu hören und eine größere Anzahl von weiteren Erzählungen, die Franz Xaver von Schönwerth nicht nur in Neuenhammer, sondern auch in Georgenberg, Dimpfl, Lind, Bärnau, Seitenthal, Fichtelberg, Wondreb, Mockersdorf, Gaisheim, Oberbernried, Parkstein und Waldau sowie in vielen weiteren Orten gesammelt hat.

Dank Eichenseers Engagement filmte ein Team des Bayerischen Fernsehens mit Autorin Angelika Vogel an der Spitze am Montag und Dienstag das neue Vorzeigeprojekt. Mit im Boot neben Eichenseer als Erzählerin und Interviewpartnerin war Julia Beugler von den Theaterfreunden Pleystein, die kurzfristig engagiert worden war, und bei den Aufnahmen in historische Gewänder schlüpfte. Mehr soll darüber an dieser Stelle nicht verraten werden, sagt Eichenseer. Schließlich soll die Vorfreude auf den Beitrag, der Anfang 2021 in der Sendereihe „Aus Schwaben und Altbayern“ (Sonntag von 17.45 bis 18.30 Uhr) ausgestrahlt werden soll, nicht weggenommen werden.

Dass das Gesamtprojekt trotz der widrigen Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfolgreich über die Bühne gebracht werden konnte, ist laut Eichenseer der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zuzuschreiben. „Alle haben an einem Strang gezogen“, würdigt die Vizepräsidentin das Engagement und hofft, „dass im nächsten Jahr die Einweihung stattfinden kann“.

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