„Susi Raith & die Spießer“ sind noch eine „junge“ Combo, die erst seit Anfang des vergangenen Jahres mit öffentlichen Konzerten unterwegs ist. „Aber dann hat uns Corona ausgebremst“, erzählte Frontfrau Susi Raith, die eine Hälfte der früheren D‘Raith-Schwestern, den Zuhörern. Am Sonntagabend ist sie gemeinsam mit Jörg Willms, ihrem Ehemann Jochen Goricnik und Sebastian Stitzinger im Schafferhof zu Gast gewesen.
Und was die vier Musiker knapp zwei Stunden lang ohne Pause darbieten, kommt sehr frisch und authentisch daher. Alles sind eigene Songs und Texte, jeder der Künstler schreibt und komponiert. Lieder in Mundart wechseln sich mit englischsprachigen Songs ab. Musikalisch wird so auch erklärt, warum es sich eben um „Spießer“ handelt, besungen wird ein zwischenmenschliches „Weda“, das aufzieht, in Folge eines Nepal-Besuchs ist das Lied „Verschenk Dei Lacha“ entstanden. Instrumente und Gesang ergänzen sich zu einem stimmigen Sound. Das Publikum geht begeistert mit, auch die launigen Zwischenansagen der Musiker sorgen für gute Stimmung – sei es über das „richtige“ Aufrollen von Kabeln, den „rosa Messie“ aus der Nachbarwohnung oder über die Bedeutung des Zeigefingers für den Pianisten. Nur ein einziges Cover ist dabei – nämlich als ultimative Zugabe eine äußerst gelungene vierstimmige a-capella-Interpretation des Elvis-Hits „I cant’t help falling in love“. Das alles ist exzellenter Liedermacher-Pop, der schließlich von den Zuhörern mit ganz viel Applaus belohnt wird.













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