17.04.2019 - 14:10 Uhr
Neuhaus/WindischeschenbachOberpfalz

Grandioses Gründungsjahr

Vorsitzender Werner Sauer bilanziert in der Jahreshauptversammlung der Neuhauser Siedler ein besonderes Jahr 2018. Das 60-jährige Gründungsfest sei für den Verband ein herausragendes Ereignis gewesen.

Die Siedlergemeinschaft Neuhaus mit Vorsitzendem Werner Sauer (stehend, rechts) ehrte langjährige Mitglieder.
von SERProfil

Aktuell zähle der Verein 186 Mitglieder. Der Erlös des Kräuterbuschenverkaufs von 200 Euro gehe an die Rumänienhilfe. Gerätewart Erwin Sperr berichtete vom sich ständig verbessernden Geräteservice. Alle Geräte seien technisch in Ordnung. Das Leihangebot werde stetig angepasst. So wurden ein neuer Hochdruckreiniger angeschafft und der Motor des Holzspalters ersetzt. In nächster Zeit sollen ein kleines Gerüst und ein Düngewagen gekauft werden. Kassenwart Markus Weidner berichtet von einem finanziell grandiosen Jahr.

Bürgermeister Karl Heinz Budnik informierte, dass am 31. Mai auf dem Neuhauser Marktpodest die zweite von insgesamt fünf Skulpturen auf dem Zoigl-Skulpturenweg zwischen Eslarn und Mitterteich aufgestellt werde. Stefan Seitz, SPD-Stadtratsfraktion, lobte, bei allen die Natur und die Bewohner betreffenden Aktionen engagierten sich die Siedler in besonderer Weise. Vorsitzender Sauer lud zum Vereinsausflug am 20. Juli nach Pilsen ein. Das Parkfest findet am 18. August statt. Für zehnjährige Mitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Mario Schupfner, für 20 Jahre Georg Schäffler, Sybille Richter, Peter Radecker, Martin Heimerl, Peter Kretzschmar und Rita Kreinhöfner-Windschiegl, für 30 Jahre Werner Sauer und Robert Beer. Eine Urkunde mit Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Reinhard Maschke, Heinz Kloha, Ludwig Kreinhöfner, Helmut Neubauer, August Schieder, Hans Kreinhöfner, Günther Feldmeier und Siegfried Wilhelm.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Landschaftsarchitektin Dorle Engels aus Freudenberg über den Naturgarten. Dieser verlange einen bewussten Verzicht auf Torf, Pestizide und synthetische Dünger. Sie zeigte Bilder wie ein Naturgarten aussehen könnte. Man könne den Rasen zu einer Kräuter- oder Blumenwiese umgestalten und somit Insekten fördern. Dass man mit aufgelöster Backhefe den Kompost beleben kann, oder sich das Aroma von Tomaten verbessert, wenn die Pflanzen mit Salzwasser gegossen werden, wussten selbst erfahrene Siedler nicht.

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