Apfelbaum als Hoffnungsträger

Kommunionkinder in Neukirchen zu St. Christoph verbinden damit die Bitte nach dem Ende der Corona-Pandemie. Dann soll die Erstkommunion gebührend gefeiert werden.

Zusammen mit Pfarrer Julius Johnrose bitten die Erstkommunikanten um ein Ende der Corona-Pandemie. Felix Woppmann erledigt die Restarbeiten nach der Pflanzung des Apfelbaums als Hoffnungsträger.
von Josef PilfusekProfil

Der Feiertag „Christi Himmelfahrt“ ist in der Pfarrei seit vielen Jahren auch der Tag der Erstkommunion. Umso mehr fühlte Pfarrer Julius Johnrose mit den zwölf Kindern, „weil wir keine Erstkommunion feiern können, die ihr alle mit großer Freude erwartet hattet“. Deshalb galten Gebet und Hoffnung in der Feier der Eucharistie am Donnerstag in der Pfarrkirche, „dass wir dennoch in naher Zukunft eine schöne Kommunionfeier haben werden“.

Für Johnrose ist die Aufnahme Jesus‘ in den Himmel und somit sein Heimgang zum Vater nur äußerlich gesehen ein Fortgehen, Abschied und Verlust. „In Wirklichkeit ist sein Weggang für die Seinen damals und auch für uns heute eine neue Form der Gegenwart“, sagte er. „Jesus Christus ist gegenwärtig, wo Menschen sich in seinem Namen versammeln, wenn wir sein Wort hören und wenn wir das Brot brechen und das Mahl der Liebe feiern. Er begleitet uns ganz besonders in den schwierigen Zeiten des Lebens.“

Die Mädchen und Jungen hatten nicht nur den Gottesdienst selbst mit Herzblut mitgestaltet, sondern waren auch mit Feuereifer bei der Sache, als sie danach gemeinsam mit dem Pfarrer und Felix Woppmann am Kirchplatz einen Apfelbaum pflanzten. „Lieber Gott, wir bitten dich, dass du uns Erstkommunikanten in dieser schwierigen Zeit viel Kraft, Geduld, Fröhlichkeit und Gesundheit gibst. Wir wünschen uns ein baldiges Ende der Corona-Krise“, war einer der Wünsche der Kinder.

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