Georgenberger Martin Schultes seit 50 Jahren Priester

Pfarrer Martin Schultes kommt immer wieder gerne in seine Heimatpfarrei, wie hier zum Annafest 2017.
von Josef PilfusekProfil

Mit Pfarrer Martin Schultes hat vor wenigen Tagen ein Sohn der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph und Gemeinde Georgenberg sein goldenes Priesterjubiläum gefeiert. Inzwischen ist der Bischöflich Geistliche Rat (BGR) in Stamsried als Ruhestandspfarrer aktiv im Einsatz.

Der am 9. Dezember 1943 Geborene wuchs mit fünf Geschwistern, darunter der 2017 verstorbene BGR Max Schultes und der bekannte Kunstmaler Reinhold Schultes, in Georgenberg auf. 1956 wechselte er nach dem Besuch der Volksschule im Ortsteil Neudorf an das heutige Augustinus-Gymnasium, das er 1965 erfolgreich mit der Allgemeinen Hochschulreife beendete.

Im selben Jahr begann Schultes, in Regensburg Theologie und Philosophie zu studieren. Das fünfte und sechste Semester absolvierte er an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Danach ging es weiter an der neuen Universität in Regensburg.

Die Priesterweihe empfing Schultes am 3. Juli 1971 durch den damaligen Diözesanbischof Rudolf Graber. Ein großer Festtag in der Heimatpfarrei war die Feier der Primiz am 17. Juli. Der Primizspruch „Herr, auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen“ ist für den Geistlichen seit jeher Programm.

Das zeigte sich schon als Kaplan in den Pfarreien St. Albertus Magnus Regensburg und St. Martin Amberg. Akzente setzte er dann vor allem als Pfarrer in St. Georg in Schlicht, wo er von 1980 bis 2013 Spuren hinterlassen hat. Seit Oktober 2013 lebt er nun in Stamsried.

Die Verbindung zu einer Heimatpfarrei und -gemeinde hat der Ruhestandsgeistliche nie verloren, vor allem wegen seines in Georgenberg lebenden Bruders Reinhold, der seit Jahrzehnten den örtlichen Kirchenchor leitet. „Ich hoffe, mein 50-jähriges Priesterjubiläum auch in Neukirchen zu St. Christoph feiern zu können“, wünscht sich Schultes für dieses Jahr.

 

 

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