Großer Empfang für den neuen Pfarrvikar

Pfarrer Julius Johnrose heißt mit zweitem Bürgermeister Rudolf Völkl, Bürgermeisterin Marina Hirnet , Kirchenpfleger Josef Meckl und Pfarrgemeinderatssprecher Bernhard Lang (von links) Pfarrvikar Pater John (mit Blumen) herzlich willkommen.
von Josef PilfusekProfil

Pater John Subash Vincent freut sich schon auf seine Aufgaben in der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph. Das gehört auch, sich mit der Oberpfälzer Mundart anzufreunden. der Pater weiß, wie es in Bayern sein soll: „Das Bier muss kühl, die Bratwurst lang und der Gottesdienst kurz sein.“ Der neue Pfarrvikar hat das eigenen Worten zufolge schon gelernt. Schließlich war er zwei Jahre lang in der Pfarrei des ehemaligen Neukirchner Seelsorgers Antony Soosai sozusagen „in die Lehre gegangen“.

Bei der Vorstellung am Sonntag in der Pfarrkirche freute sich nicht nur Pfarrer Julius Johnrose über den „Neuen“, sondern auch Bernhard Lang. Der Sprecher des Pfarrgemeinderats konnte bei seiner Begrüßung, auch im Namen von Kirchenpfleger Josef Meckl, nur Positives über die Grenzlandpfarrei berichten. „Die Menschen sind aufgeschlossen und freundlich“, sagte Lang. Zum Einstand gab es für „Pater John“ – so möchte er genannt werden – einen Blumenstrauß.

Was Georgenberg und seine Bewohner ausmacht, konnte Bürgermeisterin Marina Hirnet nicht in ein paar Sätzen wiedergeben. „Das müssen und werden Sie in den nächsten Wochen und Monaten selbst erfahren und entdecken“, gab sie dem Pfarrvikar mit auf den Weg. Dazu wünschte sie ihm „viel Neugierde und Freude“.

Der mit sechs Geschwistern als Jüngster im südlichen indischen Bundesstaat Tamil Nadu aufgewachsene Geistliche gehört dem Orden „Missionare des Heiligsten Herzens Jesu und Marias“ an. „Dieser Orden wurde in Italien gegründet“, ließ er die Gläubigen wissen und erzählt von seinem Wunsch schon als Kind, Priester werden zu wollen.

Nach seiner elfjährigen Ausbildung und der Priesterweihe am 9. Juni 2014 war Pater John ein Jahr Pfarrvikar, anschließend drei Jahre Direktor eines Gymnasiums und danach Vizerektor eines Priesterseminars in Indien. Seit Juni 2019 lebt er in Deutschland.

„Ich freue mich sehr, sie alle kennenzulernen und bei ihnen zu sein“, sagte er. „Möge Gott uns und unseren Lebensweg segnen.“ Eigentlich wollte er seine Vorstellung in Oberpfälzisch halten und hat seinen Aussagen zufolge zwar geübt, aber nicht erfolgreich. „Wissen sie warum?“, fragte er und gab auch gleich die Antwort: „Weil ich noch keine Schopperla und Schwammerbröih gegessen habe. Schaun mer mal.“

 

 

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