Menschen sollen in Frieden miteinander leben

Pfarrer Julius Johnrose segnet nicht nur Salz, Wasser, Weihrauch und Kreide, sondern auch die Sternsinger. Die Mädchen und Buben ziehen von Haus und Haus und werben für den Frieden.

"Wo Gott ist, gibt es keine Feinde", sagt Pfarrer Julius Johnrose (hinten, rechts) bei der Aussendung der Sternsinger.
von Josef PilfusekProfil

Für Pfarrer Julius Johnrose steht fest: „Wo Menschen eine Sehnsucht nach Gott in ihrem Leben verspüren, kann er in Erscheinung treten und sich zeigen.“ In der Eucharistiefeier zum Fest „Erscheinung des Herrn“ am Montag sagte der Geistliche, dass die drei Weisen aus dem Morgenland einer solchen Sehnsucht gefolgt seien und damit Jesus Christus gefunden hätten.

Johnrose bezeichnete die Sehnsucht nach Gott als „Beginn einer neuen Realität“ und fand: „Wer seiner Sehnsucht nach Gott Raum gibt, kann erleben, was wir am heutigen Tag feiern, nämlich Epiphanie, Erscheinung und Offenbarung Gottes. Wir feiern, dass Gott sich allen Menschen offenbaren will, die ihn wie die Sterndeuter aus dem Osten aufrichtig suchen.“

Im Hinblick auf das Motto „Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit“ der Aktion „Dreikönigssingen“ nannte er „das erste Bild, das wir von Jesus haben, ein Bild des Friedens“ und betonte, die ganze Botschaft des Evangeliums gehe auf dieses eine Bild hinaus, „dass die Menschen in Frieden miteinander leben.“ Deshalb sprach er beim Bild der Krippe als „erste Lektion Jesu für uns Menschen“ und freute sich über die Botschaft der Sternsinger, „mit der ihr heute zu den Menschen geht und den Segen Gottes hinterlasst“.

Nach der Segnung von Salz, Wasser, Weihrauch und Kreide segnete der Pfarrer auch die Sternsinger. „Vergelt‘s Gott“ sagte er außerdem den Schwestern Bonita und Margot sowie dem Ministranten-Arbeitskreis mit Jasmin Helgert an der Spitze und den Eltern für die Mitwirkung und Unterstützung.

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