Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph feiert Patrozinium und Kirchweih

Bernhard Lang, der Sprecher des Pfarrgemeinderats, freut sich über die große Beteiligung und heißt unter anderem Pfarrer Jegan Bose Uttariamuthu (Mitte) willkommen.
von Josef PilfusekProfil

Pfarrer Julius Johnrose ist sicher: „Unser Gotteshaus hilft uns, nach unserem Glauben zu leben, in ihm lebendig zu bleiben, und er führt uns zum Dienst zum Wohle unserer Mitmenschen.“ Außerdem sagte er in der Eucharistiefeier zum Patrozinium und zur Kirchweih der Pfarrkirche St. Christoph am Sonntag, „dass wir alle, die getauft und gefirmt sind, wie unser Pfarrpatron als Christusträger berufen sind“.

Laut Johnrose gehört die Geschichte von Jesus und dem Zöllner Zachäus zu den schönsten Stellen im Evangelium. Er fasste zusammen: „Es zeigt sich wieder, Gott hat eine Vorliebe für die Kleinen, Verachteten, am Rande Stehenden und Armen.“ Dabei bezeichnete er als das größte Glück des Menschen die Liebe Gottes und nicht ein dickes Bankkonto oder protziges Haus.

Die damaligen Ereignisse in Jericho mit Jesus als Gast im Hause des Zachäus verband Johnrose mit der heutigen Zeit: „Hier ruft der Herr uns in sein Haus und an seinen Tisch und lädt uns zu seinem Gastmahl der Liebe ein.“ Schließlich appellierte er: „Wir müssen, wie Petrus schreibt, lebendige Steine der Kirche sein.“ Die Christophorus-Legende bezeichnete der Pfarrer als ein Bild des menschlichen Lebens. „Sie zeigt uns die Suche nach dem Sinn, dem Großen, nach Gott, wie auch Zachäus gesucht hat“.

 

 

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