Schwester Margot feiert 80. Geburtstag

Schwester Margot (mit Blumen) freut sich über die vielen guten Wünsche zum 80. Geburtstag.
von Josef PilfusekProfil

Die Feststellung von Pfarrer Julius Johnrose von Jesus Christus als „König unseres Lebens, unseres Herzens und des Friedens“ war in dem vom Ensemble „Bertomijo“ gestalteten Gottesdienst die perfekte Überleitung zu den Glückwünschen für Schwester Margot. Die ehemalige Leiterin des Kindergartens (1980 bis 2000) feierte 80. Geburtstag. „Im Blick auf das Leben Jesu finden wir nicht Prunk und Macht, sondern allein Barmherzigkeit, Liebe, Dienst, Hingabe und Menschenfreundlichkeit“, attestierte der Geistliche der beliebten Ordensfrau. „Sie engagiert sich seit 40 Jahren in hervorragender Weise in unserer Pfarrgemeinde.“ Längst setzt die aus Ehenfeld im Landkreis Amberg-Sulzbach stammende Ordensfrau weitere Zeichen, ob als Mesnerin, der das Schmücken der Pfarrkirche sehr am Herzen liegt, bei der Liturgie, als Lektorin oder Kommunionhelferin, der Vorbereitung der Mädchen und Jungen auf die Erstkommunion, der Krankenkommunion oder beim Besuch von alten und kranken Mitmenschen.

Anja Thalhauser, aktuelle Chefin des Kinderhauses, so heißt die Einrichtung seit kurzem, wusste ebenfalls Schwester Margots Leistungen zu schätzen. Umso mehr bedauerte sie, dass wegen der Corona-Pandemie eine große Gratulation durch die Kinder ausfallen muss. Für Bernhard Lang ist Schwester Margot aus der Pfarrgemeinde nicht wegzudenken. Auch der Pfarrgemeinderatssprecher hatte bei ihr viel Rüstzeug für das Leben erhalten und gratulierte auch im Namen der Kirchenverwaltung. „Prägungen in der Kindheit bleiben ein Leben lang“, erinnerte sich auch Marina Hirnet gerne an die Zeit im Kindergarten, als sie sagte: „So stellt sich bei mir als eines ihrer ehemaligen Kindergarten-Kinder immer, wenn ich an Schwester Margot denke, im Inneren ein positives Gefühl ein.“ Die besten Wünschen kamen auch vom Katholischen Frauenbund mit der Vorsitzenden Julia Helgert. Auch sie hatte bei der Schwester die Zeit im Kindergarten genossen. „Ich bin gerne hier in Neukirchen zu St. Christoph.“ Schwester Margots Aussage war schon insoweit begründet, weil so lange sie bisher noch keine Ordensfrau in der Pfarrgemeinde ist. Sie gab den Dank zurück.

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