12.07.2020 - 11:23 Uhr
NeukirchenOberpfalz

Nach Diesel-Diebstahl in Neukirchen: Polizei hat einen Verdacht

Nach dem Diebstahl von 1500 Litern Diesel aus einer Gleisbaumaschine in Neukirchen haben die Ermittler jetzt einen neuen Ansatz: Der Täter könnte mit einem Sattelzug unterwegs gewesen sein.

In der Nähe des Bahnhofs Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg haben Ende Juni Unbekannte 1500 Liter Diesel aus einer Gleisbaumaschine abgezapft.
von Externer BeitragProfil

Zwischen 23. Juni und 3. Juli waren aus einer Gleisbaumaschine 1500 Liter Diesel abgezapft worden. Die sogenannte Schotterstopfmaschine war auf einem Abstellgleis in der Nähe des Bahnhofs Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg in Fahrtrichtung Sulzbach geparkt - mit 1500 bis 2000 Liter Diesel im Tank. Der aber war leer, als Bauarbeiter die Maschine am 3. Juli in Betrieb nehmen wollten. Obwohl der Tank mit einem Vorhängeschloss gesichert war, war der Diesel gestohlen worden.

Diesel-Diebstahl am Bahnhof Neukirchen

Neukirchen

Neue Erkenntnisse

"Aufgrund der Menge des entwendeten Kraftstoffes gingen die Ermittler zunächst davon aus, dass der Abtransport mit einem Klein-Lkw, einem Fahrzeug mit Anhänger oder einem Kastenwagen durchgeführt worden ist", teilt nun die zuständige Bundespolizei Waldmünchen mit. Deren Ermittlungen und Erkenntnisse der Polizeiinspektion (PI) Sulzbach-Rosenberg sowie der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Amberg hätten inzwischen ergeben, "dass für den Abtransport des Dieselkraftstoffes auch Sattelzugmaschinen in Frage" kommen.

Zeugen gesucht

Die Polizei erklärt dazu, dass unmittelbar in der Nähe des Tatorts ein Schotterplatz liegt, auf dem häufig Lastwagenfahrer ihre vorgeschriebene Ruhezeit verbringen. "Teilweise stehen sie dort mehrere Tage und warten auf Folgeaufträge. Längere Aufenthalte fallen somit kaum auf." Insofern könnte der Dieb auch aus diesem Kreis kommen.

Die Bundespolizei sucht weiterhin nach Zeugen, die den Diebstahl beobachtet oder andere Wahrnehmungen gemacht haben, die für die Ermittlungen wichtig sein könnten. Hinweise nehmen die Bundespolizei Regensburg (0941/59515111) oder Waldmünchen (bpoli.waldmuenchen[at]polizei.bund[dot]de) entgegen.

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