10.02.2020 - 11:50 Uhr
NeukirchenOberpfalz

Neubau der Kinderkrippe Neukirchen im Zeitplan

Das Bürgermeister-Trio und die Verwaltungsspitze informieren sich auf der Baustelle über den Fortschritt der Arbeiten.

Der Baufortschritt liegt im Zeitplan, berichten Alfred Popp (Zweiter von rechts) und Jakob Neidl (links) vom Architekturbüro Popp den drei Neukirchener Bürgermeistern Winfried Franz (Vierter von links), Wolfgang Rattai (Dritter von links) und Herbert Pilhofer (Fünfter von links), der Leiterin der allgemeinen Verwaltung, Ingrid Plickert, und Manfred Stollner (Zweiter von links) vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft. Über ihre Pläne für die Außenanlagen informieren David Neidl (Dritter von rechts) und Franziska Mikuta (rechts) vom Landschaftsarchitekturbüro Neidl & Neidl.
von Leonhard EhrasProfil

Eine Zwischenbilanz des Baufortschritts der neuen Kinderkrippe für ihre Gemeinde zogen die drei Neukirchener Bürgermeister Winfried Franz, Wolfgang Rattai und Herbert Pilhofer bei einem Ortstermin. Ingrid Plickert als Leiterin der allgemeinen Verwaltung und Manfred Stollner vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft begleiteten sie.

Auf dem Gelände des ehemaligen Feuerwehrhauses entsteht zurzeit eine zweigruppige Kinderkrippe mit 24 Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Mit diesem Bau trägt die Gemeinde Neukirchen dem wachsenden Bedarf durch die Belegung neuer Baugebiete Rechnung. Die Architekten Alfred Popp und Jakob Neidl vom Architekturbüro Popp erläuterten ihr Konzept mit zwei Gebäudeteilen. Im ersten befinden sich die beiden Gruppenräume, ein Ruheraum, ein Intensiv- und ein Sanitätsraum. Im zweiten Gebäudeteil gibt es ein Zimmer für die Einrichtungsleiterin, einen Personalraum, eine Küche, Speise- und Vorratsräume, ein behindertengerechtes WC, Lagermöglichkeiten, Technik und den Wartebereich für die Eltern. Die Gruppenräume des einstöckigen Gebäudes haben Türen zu den Außenanlagen. Ein zusätzliches Nebengebäude nimmt Garten-, Spielgeräte und Kinderwagen auf. Das Pultdach bietet Platz für eine Photovoltaikanlage, die Strom unter anderem für die Wärmepumpe, die Lüftungsanlage und die Warmwasserbereitung liefert.

Nach den Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke kamen überwiegend regionale Firmen zum Zug. Die Baukosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, die staatliche Förderung deckt 950 000 Euro ab. Bürgermeister Winfried Franz und Architekt Alfred Popp bestätigten eine hervorragende Zusammenarbeit mit den am Bau beteiligten Firmen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Mit dem Einzug kann - auch dank des milden Winters - aller Voraussicht nach im Oktober 2020 gerechnet werden. Um die Gestaltung der Außenanlagen wird sich die Firma Neidl & Neidl aus Sulzbach-Rosenberg kümmern.

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