08.03.2019 - 13:32 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

37. Festspielrunde eingeläutet

Für den Hussenkrieg 2019 sind die Weichen gestellt. Der Bezirkstagsvizepräsident, der neue Pfalzgraf und der junge Zenger Tristram halten eine bemerkenswerte Rückschau.

Sie eröffneten den Kartenvorverkauf zum "Hussenkrieg": Hintere Reihe von links Bruno Spitzhirn als der junge Zenger Tristram, Bürgermeister Martin Birner, Michael Hellmuth als Pfalzgraf, Ehrenvorsitzender Theo Männer, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Vordere Reihe von links die Spielerinnen Anna Hellmuth, Antonia Hellmuth und Ulrike Meixner von der Tourist-Information.
von Georg LangProfil
Info:

Aufführungstermine

Auf die Premiere am 29. Juni folgen noch sechs Aufführungen und zwar am Samstag, 6. Juli, Freitag, 19. Juli, Samstag, 20. Juli, Freitag, 26. Juli, Freitag, 2. August und Samstag, 3. August. Alle Vorstellungen beginnen um 20.45 Uhr im Burghof. Die Abendkasse ist ab 19.30 Uhr geöffnet. Einlass erfolgt ab 20.15 Uhr und da beginnt auch ein äußerst ansprechendes Vorprogramm.

Die Vorverkaufsstellen in Neunburg sind die Buchhandlung am Tor, das Büro- und Pressezentrum sowie Geschenke & Deko mimamo. (lg)

Der "Hussenkrieg" geht 2019 in die 37. Festspielrunde und ab sofort können Eintrittskarten für dieses spätmittelalterliche Historienspiel erworben werden. Bürgermeister Martin Birner und die Leiterin der Tourist-Information, Ulrike Meixner, eröffneten offiziell den Kartenvorverkauf und stellten die wesentlichen organisatorischen Infos für diese zweite Inszenierung von Regisseur Cornelius Gohlke vor, der bekanntlich im zurückliegenden Jahr den "Hussenkrieg" neu ausrichtete. Premiere ist am Samstag, 29. Juni.

Lob von Lothar Höher

Einer, der die Neunburger Burgfestspiele seit Jahrzehnten kennt, ist der Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher aus Weiden, der bei der Eröffnung der Festspielrunde 2019 im Neunburger Rathaus ebenfalls anwesend war. Er lobte die Neuinszenierung von Cornelius Gohlke. Der Bezirkstagsvizepräsident kennt die Burghofspiele seit Jahrzehnten und war 2003 sogar deren Schirmherr. In diesem Jahr beschirmt der Vorsitzende des Bayernwerks, Raimund Gotzl, das Neunburger Festspiel.

Bürgermeister Martin Birner lobte zurückschauend die hochmotivierte Spielerschar und freute sich über den Zusammenhalt innerhalb des Festspielvereins. Ulrike Meixner von der Tourist-Information warb für den Kartenvorverkauf, der ab sofort bei den bekannten Vorverkaufsstellen beginnt. Natürlich können jeweils auch an der Abendkasse Karten erworben werden, die übrigens zum bisherigen Preis angeboten werden: 18 Euro für Erwachsene (Vorverkauf 16 Euro) und 12 Euro für Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre (Vorverkauf 10 Euro). Schülergruppen sind besonders zu den Aufführungen am 6. und 19. Juli geladen.

Ulrike Meixner verwies auch auf das Vorprogramm an den Aufführungstagen, etwa in der "Burggasterey" mit kulinarischen Schmankerln oder beim Besuch des Schwarzachtaler Heimatmuseums. Beim der Teilnahme von Gruppen, die übrigens auch einen ermäßigten Eintrittspreis erhalten, bietet das Tourismusbüro auf Wunsch ein kurzweiliges Rahmenprogramm an, etwa Führungen oder ein Ritteressen.

Mitwirkende gesucht

Mancher Spieler wird in diesem Jahr in einem neuen Kostüm erscheinen. Und auch im Spielgeschehen gibt es kleinere Veränderungen. Für einige Szenen könnte der Festspielverein unter Leitung von Helmut Mardanow noch Mitwirkende brauchen. Wer also Spielerblut in sich spürt, sollte sich melden. Als alte Hasen auf diesem Gebiet waren Michael Hellmuth und Bruno Spitzhirn bei der Eröffnungsveranstaltung im Rathaus dabei. Michael Hellmuth verkörperte zehn Jahre den Hindschi Pflug und hat sich seit letztem Jahr "zum Pfalzgraf hochgearbeitet", wie der Bürgermeister lakonisch anmerkte. Er füllt diese neue Rolle mit großer Freude aus, wie Hellmuth selbst bekannte. Bruno Spitzhirn wirkt seit 1983 als der junge Zenger Tristram in einer Schlüsselrolle mit. Die Umstellung auf die Neukonzeption seiner Rolle bereitete ihm im letzten Jahr aber einige Probleme, gestand er lachend. Franz Binder (Vater Zenger) schüttelte manchmal verstohlen den Kopf, wenn der Sohn auf der Bühne in seinen alten Text zu verfallen drohte.

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